Okzident küsst Orient
Diese Blaublüter feiern bunt

Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein: Mit der Hochzeit von Marie von und zu Eltz und Dhruv Raj Singh in Bad Aussee verbinden sich zwei einflussreiche Adelshäuser aus Deutschland und Indien. Die Feierlichkeiten mit millionenschweren Gästen dauerten drei Tage.
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Marie von und zu Eltz und Dhruv Raj Singh am 11. Juli 2026 bei der Fahrt zur kirchlichen Trauung im österreichischen Bad Aussee.
Foto: Instagram

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Marie von und zu Eltz und Dhruv Raj Singh verlobten sich 2025, nun haben sie geheiratet
  • Mit der Hochzeit verbinden sich zwei geschichtsträchtige Adelshäuser aus Deutschland und Indien
  • Die Feier fand mit 400 Gästen im österreichischen Bad Aussee statt und dauerte drei Tage lang
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Jean-Claude GalliRedaktor People

Da können die Gebrüder Hauff und Grimm mit ihren Geschichten einpacken. Die Hochzeit zwischen Gräfin Marie von und zu Eltz (35) und Dhruv Raj Singh (40) vom letzten Wochenende im österreichischen Bad Aussee ist wie ein wahr gewordenes Märchen aus 1001 Nacht.

Die Braut stammt aus einer der ältesten Adelsfamilien Deutschlands, der Bräutigam aus einem der mächtigsten Fürstenhäuser Indiens. Anfang 2025 verlobte sich das Paar.

Mogule, Maharadschas und Fürsten

Die Herren und Grafen von und zu Eltz sind Eigentümer der Burg Eltz in Rheinland-Pfalz, die jedes Jahr von Hunderttausenden Touristen aus aller Welt besucht wird. Das spektakuläre Gebäude aus dem 12. Jahrhundert zierte früher sogar die 500-Mark-Note.

In der illustren Familiengeschichte figuriert auch Millionenerbin Gladys Vanderbilt (1886–1965), Urenkelin des amerikanischen Schifffahrts- und Eisenbahnmoguls Cornelius Vanderbilt. Gladys ist die Urgrossmutter der Braut, ihre Tochter Ferdinandine heiratete 1946 Maries Grossvater Alexander Graf von und zu Eltz (1911–1977).

Dhruv Raj Singh seinerseits gehört zur milliardenschweren Rajputen-Fürstendynastie und ist Cousin des Maharadschas Padmanabh Singh (28). Dhruv selber ist Unternehmer und Gründer der Architektur- und Designplattform «Made India». 

Die Hochzeitsfeierlichkeiten begannen am vergangenen Donnerstag mit der standesamtlichen Trauung, dem Ringtausch und einer Holzboot-Fahrt auf dem nahen Altausseer See im Salzkammergut. Bei der anschliessenden indischen Zeremonie präsentierte Marie einen roten Sari, dessen Farbe Dhruv mit seinem Turban optisch aufnahm.

Gesänge und Mantras

Das eigentliche Fest mit 400 Gästen startete am Samstag in der Pfarrkirche Pauli Bekehrung in Bad Aussee mit einer katholischen Messe auf Deutsch und Englisch. Den vedischen Segen mit Gesängen und Mantras erteilte der hinduistische Gelehrte Acharya Akhilesh. Diesmal trug Marie Weiss und Dhruv einen regenbogenfarbigen Turban.

Zu den Trauzeugen gehörte der erwähnte Maharadscha Padmanabh Singh, gemäss «Bild»-Zeitung der begehrteste Junggeselle Indiens mit einem Milliarden-Vermögen. Auf der Gästeliste standen auch Prinz Jaime von Neapel-Sizilien, Herzog von Noto (34), Sitar-Virtuose Hrundi V. Bakshi (55) sowie zahlreiche Vertreter deutscher, österreichischer und indischer Adelsgeschlechter.

Nach der kirchlichen Zeremonie folgte die Abendfeier samt Tanzball in einem extra für die Hochzeit aufgebauten Zeltpavillon bei der Ramsau-Skiliftanlage. Der Dresscode war Black Tie. Der Bräutigam trug einen schwarzen Anzug mit Stehkragen und weissem Einstecktuch, die Braut ein hellgelbes Korsagenkleid. Und wie heisst es so schön im Märchen: Wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute.

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