Offene Worte bei Katja Burkard
Bärbel Schäfer verteidigt späte Mutterschaft

Bärbel Schäfer hat mehrere Fehlgeburten erlitten. Im Podcast von Katja Burkard spricht die Moderatorin offen über eine besonders traumatische Erfahrung bei einer Routineuntersuchung im vierten Schwangerschaftsmonat.
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Bärbel Schäfer wurde mit 41 das erste Mal Mutter.
Foto: imago/Horst Galuschka

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Bärbel Schäfer sprach über Mutterschaft und Fehlgeburten im Podcast «Glow Up»
  • Besonders traumatisierend war eine Fehlgeburt im vierten Schwangerschaftsmonat
  • Sie wurde mit 41 Mutter, nach mehreren Rückschlägen und schwierigen Erfahrungen
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Bärbel Schäfer (62) wurde mit 41 Jahren erstmals Mutter. Im Podcast von Katja Burkard spricht die Moderatorin offen über «späte» Schwangerschaften. «Ich wusste auch irgendwie, dass die Uhr tickt, aber es war jetzt erst mal keiner da, wo ich dachte: Das ist der Mann, dem ich auch vertraue, dass das ein guter Vater wird», sagt Schäfer.

Späte Mutterschaften sind längst keine Seltenheit mehr. Europaweit verschiebt sich der Zeitpunkt der ersten Geburt immer weiter nach hinten. Die Skepsis gegenüber älteren Müttern hält sich hartnäckig. Katja Burkard wurde mit 36 erstmals Mutter, mit 42 erneut. Sie merkt an: «Man schaut immer noch ein bisschen komisch darauf, wenn Frauen so spät noch mal schwanger werden.»

«Viele Frauen verlieren an Einkommen»

Bärbel Schäfer verteidigt diese Entwicklung: «Wir sind top ausgebildet, haben bessere Abschlüsse und brauchen Zeit, um uns beruflich zu etablieren.» Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Mutterschaft sieht Schäfer kritisch. «Sobald das erste Kind kommt, verlieren viele Frauen, wenn du das die Jahrzehnte hochrechnest, an Einkommen», betont sie.

Von 1995 bis 2001 moderierte Bärbel Schäfer ihre eigene Talkshow und war in dieser Zeit beruflich stark eingebunden. «Ich war so in den Produktionen und in meinem Leben drin, dann rast ja irgendwie das Jahrzehnt zwischen 30 und 40 dahin.»

Heute sei es in Schäfers Umfeld gängig, erst mit Ende 30 oder Anfang 40 Kinder zu bekommen. Deshalb pralle Kritik an der Moderatorin ab. «Ob ich jetzt zehn Jahre älter war auf dem Spielplatz oder nicht – das war mir eigentlich egal.» Schäfer betont, das Alter habe ihr eine «innere Ruhe» gebracht. Das Gefühl, nichts im Leben verpasst zu haben. «Ich weiss gar nicht, ob ich vorher Verantwortung hätte übernehmen können.»

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