Mögliches Hirnaneurysma
Penélope Cruz erhält Schock-Nachricht am Set

Während der Dreharbeiten zu ihrem neuen Film wurde Penélope Cruz mit einem möglichen Hirnaneurysma konfrontiert. Am nächsten Tag stand sie trotzdem wieder vor der Kamera.
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Penélope Cruz erlebt einen Schock-Moment am Set.
Foto: imago/Starface

Darum gehts

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  • Penélope Cruz (52) berichtet in Cannes von einem Hirnaneurysma-Schock während Dreharbeiten
  • Ärzte gaben Entwarnung, Cruz konnte weiterdrehen und bezeichnete dies als Wunder
  • Film «The Black Ball» startet in Spanien am 2. Oktober 2026

Penélope Cruz (52) berichtet während der Filmfestspiele in Cannes eine sehr von einem Schockmoment. Nach der gefeierten Weltpremiere von «The Black Ball» schildert die Schauspielerin auf der Pressekonferenz, wie sie mitten in den Dreharbeiten mit einem medizinischen Notfall konfrontiert wurde.

«Ich dachte, ich muss sterben», sagt die 52-Jährige – und erklärt, was dieser einschneidende Moment mit ihr gemacht hat.

«Völlig surreal»

Die Szene, die Penélope Cruz beschreibt, klingt wie aus einem Drehbuch: Sie steht kurz vor ihrem Nachtdrehtag, in dem ihre Figur – eine Kabarettsängerin – vor Soldaten auftritt, und setzt sich gerade die Perücke auf. Dann kommt die Nachricht: Ein Arzt hat einen möglichen Hirnaneurysma-Befund.

«Und dann, als wir gerade rausgehen wollen, setzte ich mir meine Perücke auf, und sie sagten: ‹Oh, offenbar hast du ein Hirnaneurysma›», erinnerte sie sich laut dem Branchenmagazin «Variety» an den Moment. Für die Schauspielerin verständlicherweise ein Schock: «Ich dachte, ich würde sterben. Das war etwas, das in meinem Leben völlig surreal war.»

Ärzte gaben grünes Licht für weiteren Dreh

Doch am nächsten Tag schon folgte die Entwarnung für die zweifache Mutter. Ihr Arzt bestätigte, dass sie in der Lage sei, zu singen und zu tanzen – und Cruz stand wieder am Set. «Ich dachte: ‹Es ist ein totales Wunder›», sagte sie.

Das Produktionsteam habe sie durch die ganze Situation getragen, betonte Cruz – die Erfahrung habe ihr Verständnis für ihre Figur und die tieferen Themen des Films nachhaltig verändert.

Sprach schon früher über gesundheitliche Probleme

Die Botschaft, die sie daraus zieht: «Man macht diese Dinge gemeinsam durch – und trotz aller Schwierigkeiten, trotz aller Härten kann man im Leben weitergehen.»

Es ist nicht das erste Mal, dass Cruz öffentlich über gesundheitliche Probleme spricht. In der Vergangenheit setzte sie sich dafür ein, die Themen Menopause und Wochenbettdepression, von der sie selbst betroffen war, zu entstigmatisieren. 

«Hormone regieren die Welt. Es gibt Phasen im Leben einer Frau, die man anerkennen, verstehen und beim Namen nennen muss», sagte sie gegenüber Tatler. «Es gibt zu viele Tabus rund um den weiblichen Körper, und ich glaube, das zeugt von einem grossen Mangel an Respekt.»

«Begriffe wie ‹Menstruation›, ‹Wochenbettdepression› oder ‹Wechseljahre›. Selbst heute noch – wenn man diese Begriffe am Esstisch anspricht, werden alle nervös. Selbst wenn es sich um eine Gruppe von Frauen handelt: Sobald auch Männer am Tisch sitzen, wird die Stimmung sehr angespannt.»


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