Kein Comeback für Miranda Kerr
Zu alt für den Unterwäsche-Laufsteg?

Victoria’s Secret wollte sie zurück auf dem Laufsteg, doch Miranda Kerr sagte ab: Mit 43 Jahren und als vierfache Mutter fühlte sich der Auftritt in Unterwäsche schlicht nicht mehr richtig an. Im Netz sorgt ihr Entschluss nun für eine hitzige Debatte.
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Miranda Kerr verrät den Grund, wieso sie dieses Jahr nicht auf den Victoria's-Secret-Laufsteg zurückkehrte.
Foto: IMAGO/AFF-USA

Darum gehts

  • Miranda Kerr lehnte eine Rückkehr zur Victoria’s-Secret-Show trotz Einladung nach Bedenken ab
  • Die 43-Jährige sagte, sie habe als Mutter von vier Söhnen einen Knoten im Magen gehabt und abgesagt
  • In sozialen Medien loben Fans Kerrs Entscheid, andere kritisieren ihn mit Verweis auf frühere Jobs
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Sabrina RhynerRedaktorin People

Miranda Kerr (43) zählte jahrelang zu den bekanntesten Gesichtern der Victoria’s Secret Angels. Im Podcast «Not Skinny But Not Fat» spricht das australische Supermodel nun offen darüber, warum sie dieses Jahr trotz einer Einladung auf eine Rückkehr auf den Laufsteg der renommierten Fashionshow verzichtete.

«Ich habe wirklich ernsthaft darüber nachgedacht», verrät Kerr, die in ihrer Karriere bereits sechsmal für das Dessous-Label lief. Zunächst habe sie sich über die Anfrage gefreut und an die vielen schönen Momente früherer Shows zurückgedacht. Sie sei «total aufgeregt» gewesen, «aber dann wurde ich irgendwie nervös».

Auch Meditation konnte nicht helfen

«Ich habe meditiert und mich gefragt, wie ich mich eigentlich fühlen werde, wenn ich dort oben in meiner Unterwäsche stehe», erklärt sie. «Ich bin 43, ich habe vier Söhne. Ich hatte diesen Knoten im Magen», und dieser sei einfach nicht weggegangen. Schliesslich sei für sie nur ein Entschluss geblieben: die Absage. Rückblickend sei es genau «die richtige Entscheidung» gewesen, auch wenn sie die Einladung als grosse Ehre empfunden habe.

Kerr debütierte 2006 auf dem Laufsteg von Victoria’s Secret, stieg 2007 offiziell in die Riege der «Engel» auf und durfte 2011 den prestigeträchtigen «Fantasy Bra» präsentieren. Auf Instagram blickt sie ebenfalls «voller Dankbarkeit» auf diese Ära zurück. Das Kapitel habe ihr Leben geprägt, «aber letztendlich habe ich im Herzen gespürt, dass es richtig ist, dieses Kapitel genau so in Erinnerung zu behalten, wie es war.»

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Das Internet ist gespalten

In den sozialen Medien sorgt Kerrs Absage derweil für kontroverse Diskussionen. Auf der einen Seite stellen sich viele Fans hinter das Model. «Grosser Respekt für diese Entscheidung», lobt eine Userin, während ein anderer Follower betont, wie wichtig es sei, auf das eigene Bauchgefühl zu hören. «Sie hat die Entscheidung getroffen, mit der sie sich wohlfühlt – das ist alles, was zählt», hebt eine weitere Nutzerin hervor.

Kritische Stimmen verweisen dagegen auf Kerrs Vergangenheit: «Sie können dich ohnehin schon in Unterwäsche sehen. Du hast das jahrzehntelang gemacht, also sind die Fotos bereits im Umlauf.» Ein anderer Nutzer wirft ihr Scheinheiligkeit vor, schliesslich «bist du da, wo du bist, weil du dich beruflich ausgezogen hast». Weiter stören sich einige daran, dass ihre Söhne sie letztlich doch auch in einem Bikini am Strand sehen würden.

Ein weiterer Standpunkt nimmt eine Nutzerin ein, die den Fokus auf die familiäre Dynamik richtet. Es gehe gar nicht darum, was Kerrs Söhne sehen würden oder nicht, «sondern auch darum, dass ihre Kinder zur Zielscheibe von Mobbing werden könnten.»

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