Darum gehts
- Lottie Moss besucht Wiesn-Event, sorgt für Fauxpas mit Dirndl-Schleife
- Schleifen-Code: rechts vergeben, links Single, hinten Witwe, Mitte Jungfrau
- Eine Mass Bier wiegt 2,3 kg, Trinkgeld: 1–2 Euro pro Mass
Lottie Moss (28) lässt es am Wochenende auf dem Oktoberfest krachen. Die jüngere Halbschwester von Supermodel Kate Moss (52) ist zu Gast beim «Almauftrieb» im Käferzelt, dem wohl wichtigsten Promi-Treff der Wiesn. Gastgeber sind Michael Käfer (68) und Eventmanager Philip Greffenius (52).
Ihre Schleife trägt Moss hinten. Auf der Wiesn heisst das: Witwe. Als eine Reporterin sie beim «Almauftrieb» aufklärt, ist das Model kurz entsetzt: «Oh mein Gott! Auf keinen Fall! Mein Freund ist hier neben mir. Dann binde die Schleife doch bitte für mich richtig.»
Aber aufgepasst: Am Oktoberfest lauern noch mehr Stolperfallen. Diese sechs Regeln solltest du vor deinem Wiesn-Besuch kennen.
Die Schleife am falschen Ort
Die Regeln bei der Schleife sehen wie folgt aus. Rechts: vergeben. Links: Single. Hinten: Witwe. In der Mitte: Jungfrau.
Anstossen ohne Blickkontakt
Beim «Prost» schaut man sich in die Augen. Sonst, so sagt der Aberglaube, gibt es sieben Jahre schlechten Sex. Das will niemand riskieren.
Kein Trinkgeld
Die Bedienungen schleppen bis zu zehn Mass gleichzeitig. Eine volle Mass Bier wiegt rund 2,3 Kilogramm. Runde beim Trinkgeld also grosszügig auf. Ein bis zwei Euro pro Mass sind üblich.
Auf den Tisch steigen
Es mag verlockend wirken, auf den Tischen zu tanzen. Das solltest du aber lieber sein lassen. Das Steigen auf die Festbank ist in Ordnung, wenn die Kapelle spielt. Der Tisch bleibt tabu. Da sind die Ordner gnadenlos.
Rucksack sollte zu Hause bleiben
Schau, dass du bei deinem Wiesn-Besuch nur das Nötigste mit aufs Gelände nimmst. Grosse Taschen und Rucksäcke dürfen nicht ins Festzelt. Auch hier sind die Sicherheitsleute am Eingang strikt.
Bargeld lebt noch
Am Oktoberfest ist das Bargeld nach wie vor das beliebteste Zahlungsmittel. An einigen Ständen kann man sogar nur bar zahlen. Nimm also lieber ein paar Euros mit, damit du auf der sicheren Seite bist. Das ist gerade für Schweizer nützlich, die oft an Karte statt Bargeld denken.
Der Masskrug als Souvenir
Klingt nach einem netten Andenken, ist aber Diebstahl. Am Ausgang wird streng kontrolliert, im schlimmsten Fall gibt es eine Anzeige. Lass deine Mass also lieber im Festzelt.