Darum gehts
- Robert und Carmen Geiss starteten 2006 mit «Goodbye Deutschland» auf Vox
- Carmen Geiss führte Verhandlungen, gründete später eigene Produktionsfirma
- Seit 2011 über 500 Folgen produziert, Gage aktuell 55'300 Franken pro Folge
Jeder fängt mal klein an. Auch die Geissens. Wobei klein hier immer noch relativ zu sehen ist. Die TV-Millionäre Robert (62) und Carmen Geiss (61) sprechen in einem Youtube-Video mit Unternehmer Markus Baulig offen über ihre ersten Schritte im Fernsehen. 2006 traten die Geissens erstmals in der Vox-Doku «Goodbye Deutschland» auf.
Ihr erster TV-Vertrag umfasste sechs Folgen, für die sie pro Episode gerade einmal 6000 Euro, umgerechnet rund 5500 Franken, erhielten. «Das war eine lächerliche Nummer», sagt Robert Geiss aus heutiger Sicht. Auch Carmen Geiss unterstreicht, dass dieser Betrag für ihr Leben nicht ausgereicht hätte, insbesondere angesichts der hohen laufenden Kosten, etwa für ihr Boot.
Carmen Geiss führt die Verhandlungen
Dann überrascht die Deutsche mit einer Aussage. Die treibende Kraft in den knallharten Verhandlungen sei nicht Ehemann Robert, sondern sie selbst. «Ich bin die Freche, die Dinge in den Raum wirft», erklärt sie.
Probleme mit Produktionsfirmen und fehlende Einigkeit bei Budgetfragen hätten sie schliesslich dazu bewegt, eine eigene Produktionsfirma zu gründen. Seit der Premiere ihrer eigenen Show «Die Geissens – Eine schrecklich glamouröse Familie» im Jahr 2011 hat das Paar grosse Erfolge gefeiert.
So viel kassieren die Geissens pro Folge
Laut Robert Geiss wurden inzwischen rund 500 Folgen produziert. Für ihre Arbeit lassen sich die Geissens laut «Bild»-Informationen fürstlich bezahlen: 60'000 Euro, umgerechnet 55'300 Franken, sollen sie pro Folge einnehmen. Bei 500 Folgen wären das 30 Millionen Euro ingesamt.
Wenn es nach dem Familienoberhaupt geht, bleibt ihnen diese Einnahmequelle noch lange erhalten. Auf die Frage von Moderator Kai Pflaume (59) an der OMR-Messe in Hamburg, wie lange er das noch mache, meint der TV-Mann: «So lange die Leute uns sehen wollen.»