Silbereisen, Zarrella und Co.
Kastelruther-Spatzen-Sänger teilt gegen Schlagershows aus

Norbert Rier von den Kastelruther Spatzen kritisiert grosse Schlagershows: Immer wieder kämen dieselben Künstler zum Zug, vieles werde von Plattenfirmen und Medien gesteuert. Auch an Helene Fischers Gästeliste gibt es Kritik.
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Norbert Rier bemängelt die grossen deutschen Schlagershows. Es seien immer die selben Gäste vor Ort.
Foto: ullstein bild via Getty Images

Darum gehts

  • Norbert Rier kritisiert grosse Schlagershows, weil dort oft dieselben Künstler auftreten würden
  • Rier sagt, Plattenfirmen und Medien steuerten vieles; andere Talente hätten keinen Zugang dazu
  • Auch bei Helene Fischers Weihnachtsshow kritisieren Fans bekannte Gäste und fordern Newcomer
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Saskia SchärRedaktorin People

Mit den Kastelruther Spatzen ist Norbert Rier (66) seit Jahrzehnten erfolgreich im Geschäft. Nun teilt er gegen Branchenkollegen und deren grosse Schlagershows aus. «Da sind halt nur immer wieder die bestimmten Künstler dabei, die da mit in dem Boot drinnen sind», sagt er zu schlager.de. Damit dürften die Shows von Florian Silbereisen (45), Giovanni Zarrella (48) und Co. gemeint sein. Dabei gibt er nicht einmal unbedingt ihnen die Schuld, sondern meint, dass vieles von den Plattenfirmen und Medien gesteuert werde. Andere ebenfalls talentierte Sängerinnen und Sänger hätten keinen Zugang, so Rier.

Nebst den aus seinen Augen immer selben Künstlern, kritisiert er auch die Shows an sich. Ab den vielen Lichtern und Effekten «kriegt man direkt Kopfweh». Die Musik sei zum Geniessen da und solle beruhigen. Trotz seiner Kritik bleibt er gelassen und meint: «Man sollte sich nicht ärgern, aber man schüttelt manchmal schon den Kopf». Bei diesen Aussagen muss man sich kaum zweimal fragen, welche Bewegung er beim Anblick vom flirtenden Roboter bei Silbereisens «Schlagerbooom» gemacht hat.

«War alles schon da, nichts Neues»

Kritik dieser Art ist nicht neu, Silbereisen wies sie selbst zurück. «Das sehe ich überhaupt nicht», meinte er damals. «Semino Rossi, Helene Fischer, Voxxclub, Ben Zucker – sie alle hatten ihren ersten grossen TV-Auftritt bei uns, als sie noch unbekannt waren.»

Doch nun trifft der Vorwurf auch Helene Fischer (42) selbst. Sie kommt dieses Jahr zu Weihnachten mit ihrer «Helene Fischer Show» zurück und hat nun ihre ersten Gäste bekanntgegeben – darunter altbekannte Gesichter wie Kerstin Ott (44), Giovanni Zarrella oder auch Roland Kaiser (74).

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Auch wenn sich viele Fans über die Interpreten freuen, ist auch Kritik zu finden. «Schon wieder Roland Kaiser und Giovanni???», «Kerstin Ott? Schon wieder ?», «Da kannste auch gleich zum günstigeren Schlagerboom gehen», «War alles schon da, nichts Neues, bereue es ja jetzt schon eine Karte gekauft zu haben» oder «Gibt es auch Newcomer auf der Liste, die haben auch Chancen verdient» sind nur einige der Kommentare, die unter dem Beitrag zu finden sind. Lob gibt es dafür für die geplanten Auftritte von Wincent Weiss (33), Nina Chuba (28) und Carolin Kebekus (46).

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