Die Trailer zu «Melania»
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Die US-First-Lady im Kino:Der Trailer zu «Melania»

Internet macht sich lustig
Melania Trumps Doku-Premiere floppt beim Publikum

Die First Lady soll Probleme haben, die Kinosäle für ihren Film zu füllen. Darüber macht sich das Netz nun ausgiebig lustig. Denn offenbar will niemand die Doku von Melania Trump sehen – ausser politische Verbündete.
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An der Premiere von «Melania» wurde Melania Trump von ihrem Ehemann Donald Trump unterstützt.
Foto: WireImage

Darum gehts

  • Melania Trumps Film «Melania» feiert Premiere im Trump Kennedy Center
  • Craigslist bot Gratistickets plus 50 Dollar, um Premiere zu vermeiden
  • Keine Presse zugelassen, Kritiken grosser Magazine fehlen bislang
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Silja AndersRedaktorin People

Am Donnerstagabend fand in Washington, D. C., die Premiere von Melania Trumps (55) Film «Melania» statt. Sie und ihr Ehemann, US-Präsident Donald Trump (79), luden ins neu umbenannte Trump Kennedy Center ein, um das Projekt der First Lady zu feiern.

Auf der Gästeliste vertreten waren nicht nur Grössen aus der Politik – insbesondere aus dem Lager von Donald Trump –, sondern auch prominente Namen wie Nicki Minaj (43), die mittlerweile offen dazu steht, eine Trump-Unterstützerin zu sein. Zuvor war sie jahrelang eine grosse Kritikerin des Präsidenten.

Trump vergleicht Premiere mit den Oscars

Während Donald Trump den Premieren-Abend mit der Oscar-Verleihung verglich und sagte: «Das ist wie in den guten alten Zeiten, als die Oscar-Verleihung noch hohe Einschaltquoten hatte», soll Melania Trump im Vorfeld Probleme gehabt haben, überhaupt Tickets für künftige Vorstellungen verkauft zu bekommen.

Damit macht sich die First Lady auf Social Media zum Gespött des Internets. Ein User auf X will ein Inserat auf Craigslist gefunden haben, einer US-Plattform wie Facebooks Marketplace, das nicht nur ein Gratisticket für die Premiere von «Melania» anbietet, sondern sogar noch 50 Dollar drauflegt, wenn man die Kinokarte abholt. Das bedeutet: Jemand machte das Angebot, dafür zu zahlen, um nicht zur «Melania»-Premiere gehen zu müssen.

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Im ganzen Land wurden zudem Werbeplakate zum Film, auf denen Melania Trump gross zu sehen ist, verunstaltet. Ihr wurden Teufelshörner aufgemalt, ihr Gesicht wurde durchgestrichen und sie wurde als «Miststück» betitelt.

Eine Userin schreibt auf X: «Ich habe eben die Polizei gerufen. Jemand hat mein Auto aufgebrochen, nichts gestohlen und vier Tickets für den ‹Melania›-Film hinterlassen. Das ist ein Hate Crime!»

Im Saal war keine Presse erlaubt

Bei der Premiere selbst waren Pressevertreter grosser Zeitungen wie «The New York Times», «The Washington Post» oder «Vanity Fair» nicht zugelassen, wie «Variety» schreibt. Während Donald Trump vom Film seiner Frau schwärmt, bleiben Filmkritiken der grossen Magazine bisher also aus.

Der Film begleitet Melania Trump in den 20 Tagen vor Donald Trumps zweiter Amtseinführung als US-Präsident. Amazon soll sich die Rechte für ganze 40 Millionen Dollar gesichert haben. Medien wie der «Spiegel» rechnen jedoch damit, dass der Film am ersten Wochenende nicht mehr als drei bis fünf Millionen einspielen wird. Die Bilder von leeren Kinosälen auf Social Media könnten diese Prognose bestätigen. Ausserdem erfuhr das Magazin «Rolling Stone», dass gewisse Crewmitglieder ihre Namen aus dem Abspann streichen liessen, um nicht mit dem Film in Verbindung gebracht zu werden.

In der Schweiz wird der Film gemäss Watson in den Kinos nicht zu sehen sein. Wann er auf Prime Video veröffentlicht wird, werde von Amazon zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.

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