Hasskommentare sind ihr egal
Nicki Minaj outet sich als Trumps «grösster Fan»

Nicki Minaj hat sich als Donald Trumps «grössten Fan» bezeichnet. Kritik an ihrem Sinneswandel lässt sie kalt.
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Nicki Minaj ist von der Trump-Kritikerin zu Trumps «grösstem Fan» geworden, wie sie selbst sagt.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Nicki Minaj (43) unterstützt seit Monaten Donald Trump (79) öffentlich
  • Minaj kündigt private Spende für Trumps Kinder-Sparkonten-Initiative an
  • 2018 kritisierte sie Trumps Einwanderungspolitik, jetzt grosse Maga-Unterstützerin
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Marian NadlerRedaktor News

Rapstar Nicki Minaj (43) hat sich in den vergangenen Monaten zu einer glühenden Anhängerin von US-Präsident Donald Trump (79) entwickelt. Am Mittwoch erklärte sie, sie sei «wahrscheinlich der grösste Fan des Präsidenten und daran wird sich nichts ändern». 

Trump hatte sie zu einer Veranstaltung in Washington eingeladen, die der Einrichtung von «Trump-Konten» für amerikanische Kinder gewidmet war. Minaj stellte eine private Spende für die Anlagekonten in Aussicht.

Trump bewundert Nicki Minajs lange Nägel

«Der Hass und die Kommentare darüber berühren mich überhaupt nicht. Im Gegenteil, sie bestärken mich nur noch mehr in meiner Unterstützung», sagte sie. «Gott segne ihn. Amen», ergänzte sie mit Blick auf Trump. 

Der Republikaner ergriff daraufhin die Hand der Rapperin und sagte, er wolle sich die Nägel lang wachsen lassen, um Nicki Minaj nachzueifern, die für ihre extravaganten Maniküren bekannt ist. Die selbsternannte «Queen of Rap» kann zahlreiche Verkaufsrekorde vorweisen.

Von der Trump-Kritikerin zum Trump-Fan

Die «Starships»-Sängerin hat sich in den vergangenen Monaten voll und ganz der MAGA-Bewegung («Make America Great Again») des US-Präsidenten angeschlossen. Im November trat sie überraschend vor der Uno auf und erklärte, dass Christen in Nigeria «ins Visier genommen» würden – eine Anschuldigung, die Donald Trump wiederholt erhoben hat, die aber sowohl von den nigerianischen Behörden als auch von Beobachtern zurückgewiesen wird.

2018 hatte die im Karibikstaat Trinidad und Tobago geborene Künstlerin auf Instagram noch die Brutalität der Einwanderungspolitik des republikanischen Präsidenten angeprangert, der sich damals in seiner ersten Amtszeit befand. 2020 war sie zudem Jurorin bei einem Drag-Queen-Wettbewerb. Ihre Unterstützung für Donald Trump brachte ihr in Internetforen erhebliche Kritik ein, insbesondere den Vorwurf, die LGBT+-Community verraten zu haben.

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