Trump nach ICE-Schüssen
«Wir werden ein wenig deeskalieren»

US-Präsident Donald Trump kündigt nach den tödlichen Schüssen in Minneapolis eine Deeskalation an. Details zur neuen Strategie bleiben jedoch unklar.
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Trump kündigte nach den Schüssen in Minneapolis «Deeskalation» an.
Foto: DUKAS

Darum gehts

  • Trump kündigt nach Schüssen in Minneapolis gemässigteren Regierungskurs an
  • Zwei US-Bürger, beide 37, wurden 2026 von Beamten erschossen
  • Neuer Einsatzleiter: Tom Homan, bekannt für rigorose Einwanderungspolitik
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US-Präsident Donald Trump (79) stellt nach den tödlichen Schüssen in Minneapolis einen gemässigteren Kurs seiner Regierung in Aussicht. «Wir werden ein wenig deeskalieren», sagte Trump im Interview des Senders Fox News. Details nannte er nicht.

Damit blieb etwa offen, ob oder in welchem Umfang sich die von Teilen der US-Bevölkerung scharf kritisierten Taktiken der Einwanderungsbeamten ändern sollen. Einen Abzug der Einsatzkräfte aus dem US-Bundesstaat Minnesota, in dem Minneapolis liegt, schloss Trump zunächst aus.

«Die Vorfälle waren schrecklich»

Zwei US-Bürger sind seit Jahresbeginn in Minneapolis von Bundesbeamten erschossen worden – Anfang Januar Renée Good (†37), zuletzt Alex Pretti (†37). Dazu sagte Trump nun: Beide Vorfälle waren schrecklich.» Die tödlichen Schüsse auf Pretti am Wochenende hatten landesweit Empörung ausgelöst und die US-Regierung in Erklärungsnot gebracht, auch weil Videos den offiziellen Stellungnahmen widersprachen. Good war Anfang Januar von einem ICE-Beamten erschossen worden.

«Ich sehe darin keinen Abzug», sagte Trump mit Blick auf den Rückzug des umstrittenen Kommandeurs der Grenzschutzbehörde, Gregory Bovino (55), samt einiger Grenzschutzbeamten aus Minneapolis. «Es ist eher eine kleine Veränderung.»

Den Einsatz übernimmt nun stattdessen Tom Homan (64). Homan blickt auf eine jahrzehntelange Karriere in Grenzschutzbehörden zurück und wird vor allem mit dem Vorgehen gegen irreguläre Einwanderer während Trumps erster Amtszeit in Verbindung gebracht. Umstritten ist er wegen seiner Rolle bei der Trennung von Familien.

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