Darum gehts
- Melania Trump ruft nach tödlichen Schüssen in Minneapolis zur Einheit auf
- Präsident Trump führte Gespräche mit Minnesotas Gouverneur und Bürgermeister
- Einige Bundesbeamte sollen ab 27. Januar aus Minneapolis abgezogen werden
Nach den erneuten tödlichen Schüssen von Bundesbeamten in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota hat First Lady Melania Trump (55) die US‑Bevölkerung dazu aufgerufen, zusammenzuhalten. «Wir müssen uns zusammenschliessen. Ich rufe zur Einheit auf», sagte sie im Fox-News‑Interview.
Die 55‑jährige Gattin von Präsident Donald Trump (79) betonte, dass ihr Mann am Montag konstruktive Gespräche mit Minnesotas Gouverneur Tim Walz (61) und Minneapolis‑Bürgermeister Jacob Frey (44) geführt habe, um gemeinsam einen «friedlichen, gerechten Weg» zu finden.
«Ich bin gegen die Gewalt»
Melania Trump betonte: «Ich bin gegen die Gewalt. Proteste sollen friedlich sein», so die First Lady weiter. Gleichzeitig erwähnte sie in ihrem Statement den aktuellen Vorfall, bei dem Alex Pretti (†37) in Minneapolis von einem US‑Bundesbeamten erschossen wurde, nicht direkt. Der Vorfall hat landesweit Empörung und Proteste ausgelöst.
Die First Lady hält sich sonst weitgehend mit politischen Statements zurück. In wenigen Tagen läuft eine Dokumentation über sie an – auch darauf ging sie im Fox‑Interview ein.
Trump reagierte auf Kritik
Unterdessen haben die bisherigen Schüsse von Bundes‑ bzw. ICE‑Beamten in Minneapolis heftige Kritik hervorgerufen und Protestbewegungen gegen die harten Durchgriffe ausgelöst. Präsident Trump hatte zuvor angesichts der Unruhen zuletzt zumindest eine moderate Gesprächsbereitschaft signalisiert. Die Gespräche mit Walz und Frey bezeichnete er als «sehr gut» und «sehr respektvoll».
Nach dem Telefonat mit Trump kündigte Bürgermeister Frey an, dass einige Bundesbeamte ab Dienstag aus Minneapolis abgezogen werden sollen.