So lief die ICE-Tötung von Alex Pretti ab
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Videoanalyse zeigt:Alex Pretti wurde zuerst entwaffnet, dann erschossen

Nach tödlichen Schüssen auf zwei US-Bürger
Trump zieht Brutalo-Kommandant Greg Bovino aus Minnesota ab

Der US-Präsident ersetzt den umstrittenen Border-Patrol-Chef in Minnesota. Für Bovino übernimmt der Grenzbeauftragte Tom Homan. Derweil steigt der republikanische Kandidat Chris Madel aus dem Gouverneursrennen aus und übt Kritik an seiner Partei.
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Grenzschutz-Chef Greg Bovino ist das Gesicht des brutalen Einsatzes in Minnesota. Nun muss er den Bundesstaat verlassen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Chris Madel zieht seine Kandidatur für Minnesotas Gouverneursamt überraschend zurück
  • Er kritisiert die Trump-Regierung und die Gewalt gegen Bürger in Minnesota
  • Zwei US-Bürger wurden von ICE-Beamten während Protesten erschossen
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Die Gewalt in Minneapolis bringt Donald Trump (79) und seine Partei in die Defensive. Der US-Präsident kündigte am Montag nach einem Gespräch mit Minnesotas Gouverneur Tim Walz (61) an, dass ein Teil der Bundesbeamten den Staat bald verlassen werde.

So soll der heftig kritisierte Grenzschutz-Chef Gregory Bovino (56) bereits am Dienstag abziehen, wie es wenige Stunden später aus Regierungskreisen hiess. Bovino war als Trumps «Mann fürs Grobe» und Gesicht des brutalen Einsatzes gegen Einwanderer in dem Bundesstaat bekannt geworden. Stattdessen schickt Trump nun seinen Grenzbeauftragten Tom Homan (64), um den Einsatz fortzusetzen. Auch Homan gilt als Hardliner in der Immigrationspolitik.

Rückzug des republikanischen Kandidaten

Derweil wenden sich erste Parteikollegen vom Vorgehen der Trump-Regierung ab. Am Montag zog sich der Republikaner Chris Madel (58) aus dem Rennen um das Gouverneursamt im US-Bundesstaat Minnesota zurück. Auf der Plattform X teilte er seine Entscheidung in einer Videoansprache mit. 

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«Ich kann die von den Republikanern auf Bundesebene angekündigte Vergeltung gegen die Bürger unseres Bundesstaates nicht unterstützen», sagte Madel. «Ich kann mich auch nicht als Mitglied einer Partei bezeichnen, die so etwas tun würde.»

Schwarze und Latinos leben in Angst

Er unterstütze die ursprünglichen Ziele der Immigrationspolitik des US-Präsidenten. Aber wegen des Einsatzes lebten schwarze, hispanische und asiatische US-Bürger in Angst. «Ich muss meinen Töchtern in die Augen schauen und sagen können, dass ich das Richtige mache.»

Seit Tagen gehen die Bundesbehörden in Minnesota offiziell gegen «illegale Ausländer» vor. Dabei erschossen ICE-Beamte zwei US-Bürger, die gegen das Vorgehen protestierten. Laut Madel machte es dieser brutale Einsatz «praktisch unmöglich für Republikaner, bei der Wahl zu gewinnen.»

Madel war Teil eines grösseren Kandidatenfeldes um den Posten von Gouverneur Walz, der nicht mehr antritt. Obwohl der Politiker kein nationales Schwergewicht ist, zeigt sein Rückzug die Spannungen, die Trump mit dem Einsatz in Minnesota innerhalb der Republikaner ausgelöst hat.

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