«So richtig safe fühle ich mich nicht mehr»
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Tim Peters in Mexiko:«Richtig safe fühle ich mich nicht mehr»

Inmitten der Unruhen – Schlagerstar Tim Peters in Mexiko
«Überall steht Militär und sehr viel Polizei»

Tim Peters wollte nur Ferien in Mexiko machen. Dann wurde der Kartell-Chef «El Mencho» getötet und im Land brach Chaos aus. Nun sitzt der Schlagersänger in Mexiko und muss sich Gedanken machen, wie er dort lebend rauskommt.
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Tim Peters befindet sich aktuell in Mexiko und erlebt die Situation nach dem Tod des Drogenbarons «El Mencho» hautnah.
Foto: Zvg

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mächtiger Drogenboss «El Mencho» stirbt, Chaos in Mexiko seit 23. Februar
  • Schlagersänger Tim Peters schildert Gefahr: Kartellanschläge und Entführungsgefahr auch für Touristen
  • 100 Kilometer Fahrt: Peters musste Freunde wegen unsicherer Lage selbst zum Flughafen bringen
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Der mächtigste Drogenboss Mexikos, genannt «El Mencho», wurde getötet. Die Nachricht des Ablebens des 53-Jährigen erreichte die Welt am 23. Februar und stürzte Mexiko ins Chaos. 

In Mexiko befindet sich auch der deutsche Schlagersänger Tim Peters. Dieser wollte eigentlich nur Ferien in dem sonnigen Land machen, als der Ausnahmezustand plötzlich ausbrach. Er befinde sich in einem kleinen, nicht überlaufenen Ort, an dem man «eigentlich sicher ist», lässt er seine Follower wissen. Doch dann kommt das grosse Aber: «Da dieser Baron jetzt geschnappt wurde, verübt das Kartell jetzt eben auch auf Touristenorte Anschläge und zündet Autos und Apotheken an.»

«Überall steht Militär und sehr viel Polizei»

Blick hat den Musiker in Mexico erreicht. «Überall steht Militär und sehr viel Polizei mit Maschinengewehren», sagt er zur Situation im Ort an der Karibikküste Mexikos. Das sei aber schon vor der Tötung von «El Mencho» der Fall gewesen. «Wir haben uns immer darüber gewundert und dachten, dass die Präsenz zum Schutz der Touristen dient. Rückblickend glaube ich, dass die Behörden vorinformiert wurden und in Alarmbereitschaft waren», sagt er. 

Wie fragil die Situation war, musste Peters selbst erleben, als Freunde von ihm zum Flughafen fahren wollten und der Taxifahrer die Fahrt aus Sicherheitsgründen ablehnte. Also musste Peters selbst mit dem Mietwagen seine Freunde zum Flughafen kutschieren. Die Rückfahrt ist er erst am nächsten Tag angetreten: «Mir haben die Leute vom Flughafen abgeraten, 100 Kilometer durch die Dämmerung zu fahren. Die Situation war zu unsicher, es könne auch vorkommen, dass Kartelle versuchen, Menschen zu entführen. Auch Touristen.» Daraufhin habe er sich eine Bleibe am Flughafen gesucht und ist erst einen Tag später zum Strandort zurückgefahren. 

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Einheimische wirken unsicher

Er habe sich auch mit Menschen vor Ort über die Situation unterhalten. «Die Meinungen hier sind geteilt. Die einen sagen, hey, alles halb so wild, wird schon wieder. Die anderen sagen, wow, sowas hatten wir in Mexiko noch nie.» Man spüre bei den Menschen eine Ungewissheit, wenn sie in die Zukunft blicken. «Das spürt man bei den Menschen, bei den Einheimischen schon sehr. Ich glaube, dass die Touristen, wie ich, ein bisschen entspannter damit umgehen.»

Jetzt kommen die Ferien des «Jemand träumt von dir»-Sängers ohnehin zu einem Ende. Und auch jetzt muss er mit einem Mietwagen 100 Kilometer zum Flughafen fahren und hoffen, dass keine Flüge ausfallen. «Ich kann mir aber vorstellen, dass alle Flüge, die raus aus dem Land führen, stattfinden und sogar auch noch aufgestockt werden.»

An seinen Urlaub hat er schöne Erinnerungen. «Ich war gerne hier, auch wenn das jetzt hier so ein komisches, nicht so nettes Ende gefunden hat», meint er. «Ich habe hier einige tolle Sachen gesehen. Zum Beispiel die Cenoten, die Maya-Tempel und auch das Essen ist richtig gut. Es ist auf jeden Fall eine Reise wert, hierherzukommen.» Nun hoffe er, dass sich die Lage «hier in Mexiko sich rasch wieder verbessert.»

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