Darum gehts
- Die WM 2026 wird von politischen und sicherheitstechnischen Konflikten in den USA und Mexiko überschattet
- Viele Fans kritisieren Fifa, fordern Boykott oder zeigen Sicherheitsbedenken
- Einige Leser bleiben optimistisch: Für sie steht der Sport im Vordergrund
Der Drogenkrieg in Mexiko ist nur das jüngste Ereignis, welches die WM 2026, ausgetragen in Mexiko, USA und Kanada, überschattet. Auch die politische Lage in den Vereinigten Staaten rund um Präsident Trump verleitet viele dazu, das Gebiet zu meiden.
Die Fifa steht nicht zum ersten Mal wegen dem Austragungsort der WM in der Kritik. In Europa werden aus mehreren Lagern Boykottaufrufe laut. Doch wie stehen unsere Leserinnen und Leser dazu? Ihr habt mit uns geteilt, ob ihr euch trotz politischen Konflikten auf die WM freut.
«Die Freude ist definitiv getrübt»
Viele aus der Leserschaft stellen sich vor allem nach jüngsten Ereignissen gegen die diesjährige WM. Einer davon ist Roland Bandi. Er schreibt: «Ich bleibe eh zu Hause. Angesichts der politischen Unwetter rate ich jedem, von der WM fernzubleiben!» Fredy Wunderlin schliesst sich an: «Eine Reise in die USA oder nach Mexiko kommt unter gar keinen Umständen in Frage. Die Sicherheitslage ist höchst bedenklich.»
Roger-René Müller ist gar der Ansicht, dass Kanada der alleinige Veranstalter der WM sein sollte. Auch er hat ähnliche Gründe: «Die Sicherheit für unsere Spieler ist weder in den USA, noch in Mexiko gewährleistet.»
Fredy Züger kommentiert: «In den USA ist Trump das Problem, in Mexiko herrscht das Chaos. Die Freude auf die WM ist definitiv getrübt.»
«Ich boykottiere alle Anlässe!»
Andere Leserinnen und Leser gehen noch einen Schritt weiter und rufen zum vollkommenen Fifa-Boykott auf. Werner Blättler ist einer von ihnen: «Keine Lust mehr auf die Fifa, ich boykottiere alle Anlässe!»
Cyrill Habisegger vertritt ebenfalls einen klaren Standpunkt: «Nach Russland und Katar ist das die dritte WM, die ich boykottieren werde. Vor Trump und Infantino hätte ich das für unmöglich gehalten als grosser Fussballfan.» Chris Radloff beschwert sich ebenso: «Ich habe null Vorfreude auf die WM. Infantino und Trump haben sie vermasselt!»
Auch Ruedi Bügler schreibt: «Ich habe die Lust verloren. Die Fifa ist so wenig glaubwürdig wie der amerikanische Präsident.» Bruno Birchmeier wünscht sich: «Die Uefa sollte die WM als Gesamtverband boykottieren und einen neuen Weltverband mit befreundeten und nicht korrupten Nationalverbänden gründen.»
«Fussball und Politik sind zwei Paar Schuhe»
Trotzdem lassen sich auch Stimmen finden, die der WM freudig entgegenblicken. Für etwa Roland Facchini ist klar: «EM und WM sind ein Muss! Ein Fixpunkt in meinem Leben.» Auch Orlando Scheuber bereits positiv gestimmt: «Ich habe Vorfreude auf das Spiel in L.A., weil das Stadion einfach mega ist!»
Prader Meinrad wendet sich direkt an die Kritiker: «Was bringt das, wenn wir bei jedem Desaster auf der Welt die Freude verlieren? Sollen wir uns einfach in ein dunkles Loch verkriechen?»
Joni Hacke kommentiert klar: «Fussball bleibt Fussball und Politik bleibt Politik. Die sollte man nicht vermischen. Punkt und Ende.» Auch für Heinz Hirschi ist der Sport im Vordergrund: «Fussball und Politik sind zwei Paar Schuhe. Sport soll Nationen verbinden und sie nicht spalten.»