«Ich mag die Schweizer sehr, sehr gerne»
Kai Pflaume kehrt mit «Klein gegen Gross» auf SRF1 zurück

Kai Pflaume begeistert mit «Klein gegen Gross» Schweizer TV-Zuschauer: Am 14. März zeigt SRF 1 eine neue Folge der beliebten ARD-Show – mit Schweizer Beteiligung. Der Entertainer gibt Einblicke in seine Arbeit und seine Erfolgsrezepte.
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Wo Kai Pflaume auch auftritt, sorgt er für gute Stimmung.
Foto: MIRCO REDERLECHNER

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kai Pflaume moderiert «Klein gegen Gross» am 14. März auf SRF 1
  • Pflaume produziert jährlich bis zu 170 TV-Shows plus Social-Media-Inhalte
  • Show feiert 15-jähriges Jubiläum im Juni ohne spezielle Ausgabe geplant
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Gabrielle Jagel
Tele

Gute Laune mit Kai Pflaume. Wo immer der 58-Jährige aus Sachsen-Anhalt auftritt («ich bin ein grundpositiver Mensch»), sorgt er für Stimmung und tolle Quoten. TELE verrät Pflaume, ob er wirklich so ein Scherzkeks ist und wie schwer es ist, geeignete Kandidaten für seine ARD-Show zu finden.

TELE: Am 14. März steht bei SRF 1 eine neue Folge von «Klein gegen Gross» an – wieder mit Schweizer Beteiligung. Wie gut kennen Sie eigentlich die Schweiz?
Kai Pflaume: Ich war schon an den verschiedensten Orten der Schweiz und mag das Land und vor allem die Menschen sehr, sehr gerne. Ob ich aber aus dem Stand den Schweizer Einbürgerungstest bestehen könnte, wage ich zu bezweifeln (schmunzelt).

Es ist immer wieder verblüffend, was die Kleinen so alles können …
Auch ich bin jedes Mal begeistert, wie viele unglaubliche Talente unsere kleinen Stars so haben. Dazu kommt ja noch die Fähigkeit, diese in einem Duell vor grossem Publikum unter Beweis zu stellen – obwohl sie oft noch sehr jung sind.

Auf was für ein Duell würden Sie sich selbst einlassen?
Irgendwas im sportlichen Bereich – egal, ob es um Wissen oder um was Aktives geht. Und ich arbeitete früher als Bankkaufmann an der Börse in Frankfurt, in dem Bereich wäre ich vielleicht auch ein guter Gegner.

Ein Artikel aus «Tele»

Das ist ein Beitrag aus «Tele». Das Fernsehmagazin der Schweiz taucht für dich nach den TV- und Streamingperlen.

Das ist ein Beitrag aus «Tele». Das Fernsehmagazin der Schweiz taucht für dich nach den TV- und Streamingperlen.

Sie gehen wunderbar mit den Kindern um. Das liegt wohl auch daran, dass Sie selbst Vater von zwei – inzwischen erwachsenen – Söhnen sind.
Es schadet sicher nicht, Erfahrungen als Papa zu haben. Ich versuche immer, den Kindern auf Augenhöhe zu begegnen und so mit ihnen umzugehen, wie ich mir das wünschte, wenn es meine eigenen wären.

Die Kids platzen ja sicher fast vor Aufregung vor der Show. Wie können Sie sie beruhigen?
Ich versuche meine Ruhe auf die Kids zu übertragen. Ein bisschen gemeinsam Quatsch machen hilft oft.

Wie steht es um Ihr eigenes Lampenfieber?
Lampenfieber hat man oder nicht, das hat nichts mit Routine zu tun. Ich habe zum Glück keins. Für mich ist es vor einer Show eine Mischung aus Vorfreude, Neugier und Gespanntsein. Wenn ich mich gut vorbereitet habe, wär ich ja bekloppt, das nicht zu geniessen (lacht).

Wie schwierig ist es, Prominente zu finden, die sich den Herausforderungen stellen?
Kommt aufs Duell an! Manchmal kann es schon knifflig sein, passende Prominente zu finden, dann nehmen wir uns bei der Suche mehr Zeit. Die Kinder haben es verdient, gut vorbereitete Gegenspieler zu haben.

Sie sind ja eine Art Allzweckwaffe der ARD, fast überall einsetzbar. Was so locker rüberkommt, ist aber auch harte Arbeit, oder?
Na ja, so viele verschiedene Themen sind es ja gar nicht. Was die Sendungen, die ich mache, gemeinsam haben: Es geht um Unterhaltung für die ganze Familie. Und ich habe grossen Spass an dem, was ich mache.

Aktuell sind Sie im TV mit vier Formaten präsent: «Klein gegen Gross», «Wer weiss denn sowas?», «Kaum zu glauben!» sowie «2026 – Das Quiz». Alle erreichen regelmässig Traumquoten. Ein Segen für den Sender, aber setzt Sie das nicht auch manchmal unter Druck?
Für mich sind die guten Quoten vor allem ein Kompliment der Zuschauerinnen und Zuschauer. Wie gesagt, der entscheidende Punkt ist, dass ich sehr viel Freude an dem habe, was ich mache. Das überträgt sich dann hoffentlich auch auf die Menschen zu Hause.

Ihr Humor, Ihre Schlagfertigkeit und Ihre Sprüche haben schon fast Kultstatus. Sind Sie tatsächlich so spontan, oder ist es manchmal auch die Stimme im Ohr?
Seit ich Fernsehen mache, arbeite ich ohne technische Hilfsmittel. Das heisst, ich habe weder einen Knopf im Ohr, noch nutze ich einen Teleprompter oder Moderationskarten. Ja, insofern muss das wohl alles spontan sein (lacht herzhaft).

58 Jahre und fit wie ein Turnschuh: Wie schaffen Sie das?
Sport, Ernährung und gute Gene (schmunzelt). Wenn man wie ich im Jahr zwischen 160 und 170 Shows produziert, darüber hinaus noch für Youtube und andere Social-Media-Kanäle dreht, muss man auf seinen Körper achtgeben. Dazu gehört neben regelmässigem Sport eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Was ebenfalls wichtig ist: sich zwischendurch mal eine Auszeit zu nehmen, um auch mental frisch zu bleiben.

Wie viel Wert legen Sie auf Ihr Erscheinungsbild?
Nun, ich arbeite im Fernsehen und möchte den Menschen optisch nicht zur Last fallen (lacht). Als übertrieben eitel würde ich mich aber definitiv nicht bezeichnen: duschen, Zähne putzen, rasieren, ein Deo und eine gute Tagescreme – das wars dann auch schon.

Nochmals zurück zu «Klein gegen Gross»: Im Juni feiert die Show das 15-Jährige. Wird es eine Spezialausgabe geben?
Eine eigentliche Jubiläumssendung nicht, aber wir werden in den nächsten Folgen im Herbst sicher noch mal richtig einen raushauen.

Welche Tipps haben Sie für die Kleinen, die sich bei Ihnen bewerben möchten?
Einfach eine Mail an kids@srf.ch schicken, darin beschreiben, was man eben besonders gut kann, ein Foto anhängen und vielleicht noch ein kurzes Video aufnehmen, in dem man sich und seine Familie ein bisschen vorstellt. Unsere Redaktion meldet sich dann, wenn es für die Sendung interessant ist. Wir freuen uns wahnsinnig über jede Bewerbung, weil so viele Sachen zu uns kommen, die man sich so gar nicht hätte ausdenken können.

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