«Ich fange mit 50 komplett bei null an»
Roy Blacks Sohn kehrt nach 20 Jahren nach Deutschland zurück

Mit dem Erbe seines Vaters wollte sich Torsten Höllerich in Kolumbien ein schönes Leben machen. Nun, da seine Ehe gescheitert und die Geldreserven erschöpft sind, zieht es den 49-Jährigen wieder in die alte Heimat.
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20 Jahre lang lebte er in Kolumbien.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Torsten Höllerich kehrt nach 20 Jahren in Kolumbien nach Deutschland zurück
  • Nach Scheidung und Jobkrise plant er mit 50 einen Neustart
  • Sein sechsjähriger Sohn Dominique bleibt bei der Mutter in Kolumbien
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Sophie OferRedaktorin People

Vor über 20 Jahren liess Torsten Höllerich (49) die deutsche Heimat hinter sich und wanderte nach Kolumbien aus. Nun steht der Sohn des verstorbenen Schlagersängers Roy Black (1943-1991) vor einem Wendepunkt in seinem Leben.

Die Ehe mit seiner kolumbianischen Frau ist gescheitert, beruflich komme Höllerich in Kolumbien auch nicht mehr voran. Zeit für einen Neustart: Den 49-Jährigen zieht es zurück nach Deutschland.

Erbe des Vaters war aufgebraucht

«Ich fange mit 50 noch einmal komplett bei null an», sagt Höllerich gegenüber «Bild». Hinter ihm liegen zwei Jahrzehnte fernab dem Ort, an dem er einst aufwuchs. Nachdem sein berühmter Vater 1991 und, elf Jahre später, seine Mutter starben, brauchte Höllerich einen Tapetenwechsel und zog ins weit entfernte Kolumbien.

In Südamerika baute er sich ein Leben auf, er und seine Frau Maria Fernanda heirateten und bekamen einen Sohn, Dominique (6). Dabei verschaffte ihm Roy Blacks Erbe den nötigen finanziellen Aufwind. Als das Erbe jedoch ausgeschöpft war, musste Höllerich Gelegenheitsjobs als Übersetzer annehmen, um für seine Familie zu sorgen.

«Habe seinen Tod nicht überwunden»

Nach mehreren Ehekrisen, während derer er das Sorgerecht für seinen Sohn verlor, kommt es nun zur endgültigen Scheidung von Maria Fernanda. Höllerich erklärt, seine Heimat sehr vermisst zu haben: «Deutschland ist meine Heimat und deshalb möchte ich noch in diesem Jahr zurückkehren.» 

Vor allem das Grab von Roy Black in Oberbayern ziehe ihn zurück. «Ich habe meinen Vater sehr geliebt und seinen Tod noch nicht überwunden», so Höllerich.

Es dürfte herausfordernd sein, in der alten Heimat neu anzukommen. Zu seiner Familie, die noch in Deutschland lebt, hat Höllerich kaum noch Kontakt. Zunächst wolle er deshalb bei einem guten Freund in Niedersachsen unterkommen. 

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