«Habe mein Haus beliehen»
Gaby Köster kämpft nach ihrem Schlaganfall mit Geldproblemen

2008 änderte sich für die Komikerin Gaby Köster alles: Ein Schlaganfall kostete sie fast das Leben, seitdem sitzt sie im Rollstuhl. Jetzt offenbart sie, dass der Vorfall nicht nur einen körperlichen Tribut forderte, sondern sie auch finanziell ruinierte.
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Gaby Köster spricht über ihre Geldsorgen.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Gaby Köster (64) kämpft 18 Jahre nach Schlaganfall mit Geldsorgen
  • Hohe Medikamentenkosten von 920 Fraken monatlich belasten zusätzlich
  • Ärzte gaben ihr 2008 kaum Überlebenschancen nach vier Wochen Koma
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Sophie OferRedaktorin People

Ihr Schlaganfall ist bereits 18 Jahre her, doch noch immer leidet Gaby Köster (64) unter den Folgen des medizinischen Vorfalls – nicht nur körperlich, sondern auch finanziell. Jetzt macht die Komikerin ihre Geldsorgen öffentlich.

Ihre Rücklagen aus guten Zeiten habe Köster seit ihrem Schlaganfall im Jahr 2008 längst aufgebraucht. «Ich lebe vom Dispo und habe mein Haus beliehen», gibt sie gegenüber «Bunte» preis. Die finanziellen Sorgen bereiteten ihr «wirklich schlaflose Nächte». 

«Gaben keinen Pfifferling darauf, dass ich es überlebe»

Eine OP rettete Köster nach ihrem Schlaganfall das Leben, vier Wochen lag sie im künstlichen Koma, sieben Monate war sie insgesamt stationär im Spital untergebracht. Die 64-jährige Schauspielerin erinnert sich daran, dass man ihr auf der Intensivstation damals kaum Chancen gegeben habe: «Die Ärzte gaben keinen Pfifferling mehr darauf, dass ich es überlebe», sagt sie.

Es sei die Spiritualität, die ihr in schweren Zeiten Kraft gebe: «Den Grossteil meiner Heilung verdanke ich der Kraft der Spiritualität.» Nur kurze Zeit nach ihrem Klinikaufenthalt war Gaby Köster mit Heilsteinen in Kontakt gekommen, wie «Bunte» berichtet. «Das merke ich einfach auch, dass die mir Stärke und Kraft geben.» Doch auch ihre Spiritualität kann die Geldsorgen nicht aus der Welt schaffen, die Köster heute plagen.

«Wollte meinem Sohn nie Schulden hinterlassen»

Nach ihrem Schlaganfall war Köster einseitig gelähmt, noch heute braucht sie einen Rollstuhl. Das schränkt sie stark ein, die Schauspielerin und Komikerin kann kaum mehr ihrer Arbeit nachgehen. Und auch die hohen Medikamentenkosten, die ohne regelmässiges Einkommen schwer zu bewältigen sind, belasten sie bis heute. Monatlich kommt sie auf bis zu 1000 Euro, wie sie kürzlich im RTL-Magazin «Stern TV» verriet. Das sind umgerechnet rund 920 Schweizer Franken.

Besonders quäle sie der Gedanke an ihren mittlerweile 33-jährigen Sohn Donald, der aus ihrer Ehe mit Thomas Köller (68) hervorging: «Ich wollte niemals, dass mein Sohn von mir Schulden erbt.» Einmal habe dieser sie mit einem Satz fast zu Tränen gerührt: «Mama, mein Schatz – wenn ich mit dem Studium fertig bin, dann verdiene ich gut, das reicht für uns beide.»

Trotz der Rückschläge hat Köster ihren Lebensmut nie verloren. Die lebensfrohe Kölnerin weiss sich auch an trüben Tagen selbst zu helfen: «Wenn sie mal nicht scheint, ziehe ich knallbunte Klamotten an und baue mir selbst eine Sonne.»

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