Darum gehts
- Guido Maria Kretschmer und Frank Mutters sind seit 1985 ein Paar
- Fünfmal gaben sie sich das Jawort; Bewunderung nennt er Garant
- Abends kuschelt er mit Hunden an Franks Schulter
Ihre Liebe bestand lange vor Guido Maria Kretschmers (61) «Shopping Queen»-Tagen; er selbst war Anfang 20, Frank Mutters (heute 71) war Anfang 30, als sie sich ineinander verliebten. Im Laufe ihrer Beziehung haben sie sich fünf Mal das Jawort gegeben, zuletzt 2018 kirchlich.
Dass die Liebe des prominenten Paars schon so lange anhält, ist für viele inspirierend. In einem Interview erklärte Kretschmer einst das Geheimnis ihrer funktionierenden Beziehung: «Ich bin ein Riesen-Fan von Frank! Und ich finde ihn ein bisschen besser als mich selbst.» Er könne sich für Mutters als Menschen begeistern. «Das ist mein Garant für eine lange Liebe.»
Über die Jahre haben der Designer und der Künstler ihre ganz eigenen Routinen entwickelt. Im Gespräch mit «Bunte» verrät Kretschmer, mit welcher Abendroutine die beiden am liebsten den Tag ausklingen lassen.
«Dann lege ich mich an seine Schulter»
«Ich komme früh genug nach Hause, nicht zu spät, dass noch alle wach sind, die Hunde wackeln können und Frank noch wach ist», so Kretschmer. «Dann finde ich es schön, dass ich mich schnell umziehe, heisses Wasser, mein ganzes Ritual mache.» Wenn er mit seinem Selbstfürsorgeritual fertig ist, ist Kretschmer bereit für Nähe und Geborgenheit: «Dann freue ich mich noch auf die Hunde, ein gemütliches Kissen, was Kuscheliges und dann lege ich mich an seine Schulter.» Mutters schaue dann meistens einen Film, «und ich schlafe meistens ein. Und dann sagt er: ‹Guido, es ist doch jetzt Zeit für Gute Nacht.›»
Sein Schlaf sei Kretschmer heilig. Darum seien seine Abende eher kurz: «Ich bin ein früher Ins-Bett-Geher, weil ich sehr früh aufstehe. Um 22 Uhr bin ich leider nicht mehr zu gebrauchen. Deswegen: Lange Abende sind für mich schwierig.» Am nächsten Morgen wolle sich der Designer nämlich frisch und ausgeschlafen fühlen.
Guido Maria Kretschmer und Frank Mutters lernten sich 1985 in einer Kneipe in Münster kennen. Dort fiel Kretschmer ein kleiner Hund auf. Von dessen Besitzer – Frank Mutters – und insbesondere dessen «perfekten Beinen» war Kretschmer sofort hingerissen, wie er «Bild» erzählte. Mutters habe damals «wie ein römischer Gott» auf ihn gewirkt.