Darum gehts
- Collien Fernandes und Christian Ulmen trennten sich 2025 nach 15 Jahren Beziehung
- Fernandes überstechen Tattoo ihres Ex-Mannes und hinterfragt klassische Beziehungskonzepte
- Promi-Dating-App enttäuscht sie: «Ich will die alle nicht»
Im Herbst 2025 kam die überraschende Nachricht, dass Collien Fernandes (44) und Christian Ulmen (50) sich getrennt haben. 15 Jahre waren die beiden Schauspieler ein Paar, 14 davon verheiratet. In der ZDF-Reportage «Terra Xplore: Trennung – und jetzt?» spricht Fernandes offen über ihr Leben nach dem Ehe-Aus.
«Bevor man sich durch irgendwas durchquält, was gar nicht gut und gesund für einen ist, dann ist doch Alleinsein vielleicht auch erst mal okay», sagt sie dem Psychologen Leon Windscheid (37). Für Fernandes ist das Ende ihrer Beziehung ein Schritt in Richtung Selbstbestimmung. «Ich würde mal gucken, wer da so auf dem Markt ist. Und wenn da jetzt wirklich nur Honks sind, dann ist das auch okay», erklärt sie schmunzelnd in der Reportage.
Gleichzeitig betont die «Traumschiff»-Schauspielerin, dass sie sich die Frage stelle, ob es überhaupt eine klassische Beziehungskonstellation brauche: «Man muss ja nicht, um nicht alleine zu sein, sich dann in irgendeine Paarbeziehung flüchten. Also, warum nicht einfach eine WG?» Ihr Neuanfang ist nicht nur symbolisch, sondern auch praktisch. Auf Mallorca liess sie ein Tattoo mit den Initialen ihres Ex-Mannes überstechen: «Das Alte weg und was Neues hin.»
Account auf Promi-Dating-App
Dann erstellte sie ein Profil auf einer Promi-Dating-App – mit gemischten Gefühlen: «Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob das eine gute Idee ist, sich da überhaupt anzumelden. Weil, was für Leute gehen auf Promi-Dating-Apps?» Die ersten Versuche waren wenig vielversprechend: «Ich will die alle nicht, das ist ja alles schlimm. Boah, kann ich mich direkt wieder abmelden?», dachte sie sich.
Psychologin Nele Sehrt, die ebenfalls Teil der ZDF-Reportage ist, unterstützt Fernandes' Sichtweise. Eine Trennung könne eine Chance für persönliches Wachstum sein, erklärte sie: «Du wirst wieder selbstbestimmter, du verlässt faule Kompromisse.» Auch Fernandes betont, dass das gesellschaftliche Bild von Trennungen reformiert werden müsse. «Ich glaube, wir müssen insgesamt den Blick darauf verändern. Dass es eben nicht ist: «Oh, du Arme!» Sondern, es ist eigentlich toll, dass man … dass das geht.»
Ob sie bereit für eine neue Beziehung ist, lässt Fernandes offen. Ihr Single-Leben empfinde sie derzeit als bereichernd und befreiend.