Darum gehts
- Elyas M'Barek kehrt nach München zurück, war zuvor in New York.
- Er warnt vor Schauspielerei in Deutschland, finanzieller Erfolg schwer erreichbar.
- M'Barek ist auch Produzent, etwa für «Babo – Die Haftbefehl-Story».
Spätestens durch die «Fack ju Göhte»-Reihe hat sich Elyas M'Barek (44) fest als Star der deutschsprachigen Filmlandschaft etabliert. Es folgten nicht nur Ruhm und grosse Filmrollen, der Österreicher dürfte sich auch ein nicht zu verachtendes finanzielles Polster aufgebaut haben. Immerhin lebte er bis vor wenigen Tagen noch im teuren New York (USA); jetzt zog es ihn zurück nach München (D).
Doch Reichtum und hohe Gagen seien in der Filmbranche nicht gang und gäbe, wie der 44-Jährige nun im Interview mit Jens «Knossi» Knossalla (39) verrät. In Deutschland sind die Gagen lange nicht so hoch wie in Amerika, bestätigt der Kinostar. «Es gibt hier Schauspieler, die haben ähnliche Gehälter wie bei uns ein ganz normaler Job», weiss auch «Knossi». Menschen, die sich erhoffen, von der Schauspielerei reich zu werden, rät Kinostar M'Barek eher von der Karriere ab. Er selbst habe solche Sorgen natürlich mittlerweile nicht mehr.
«Kein Beruf, in den man gehen sollte»
Als «Knossi» fragt, ob die Schauspielerei bei M'Barek anfangs auch so wenig ertragreich war, antwortet dieser bloss: «Ja, natürlich.» Als Schauspieler habe man, vor allem zu Beginn, nicht die besten Voraussetzungen, was finanziellen Erfolg angeht. M'Barek spricht dahingehend sogar eine explizite Warnung aus: «Der Schauspielberuf ist definitiv gerade jetzt in Deutschland kein Beruf, in den man gehen sollte, wenn man reich werden will.»
Diejenigen, die sich in der Branche einen Namen gemacht haben, könnten natürlich gut von ihren Gagen leben: «Wenn du für kommerziell erfolgreiche Filme bekannt bist, dann bekommst du Angebote dafür, dass Leute mit dir weitere solche Filme machen wollen.»
«Höhere Gagen als jemand, der das nicht hatte»
Das wirke sich entsprechend auf die Gagen aus. «Dann kannst du natürlich, wenn du Erfolg hattest, auch höhere Gagen verlangen als jemand, der das nicht hatte.» Er sagt es nicht direkt, doch es ist recht offensichtlich, dass M'Barek zu denjenigen zählt, die das Privileg haben, hohe Gagen verlangen zu können.
Ausserdem ist der Österreicher mittlerweile nicht mehr nur als Schauspieler aktiv, sondern auch als Produzent. Unter anderem wirkte er als solcher an der erfolgreichen «Netflix»-Dokumentation «Babo – Die Haftbefehl-Story» mit. Eine Tätigkeit als Film- oder TV-Produzent sei sowieso lukrativer als die Schauspielerei, merkt «Knossi» im Gespräch an.