Fünf Wochen nach ihrer Festnahme
Britney Spears geht in Entzugsklinik

Fünf Wochen nach ihrer Verhaftung wegen Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss hat Britney Spears freiwillig eine Behandlungseinrichtung aufgesucht. Das bestätigte ihre Sprecherin.
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Sängerin Britney Spears weilt derzeit in einer Entzugsklinik.
Foto: imago images/NurPhoto

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Britney Spears (44) begibt sich freiwillig in eine Behandlungseinrichtung.
  • Spears wurde am 4. März wegen Fahrens unter Drogeneinfluss festgenommen.
  • Von 2008 bis 2021 stand sie unter Vormundschaft ihres Vaters.
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Britney Spears (44) hat sich freiwillig in eine Behandlungseinrichtung begeben. Das bestätigte eine Sprecherin des Popstars am Sonntag dem US-Magazin «People». Die 44-Jährige habe diesen Schritt aus eigenem Entschluss unternommen – fünf Wochen nachdem sie in Ventura (Kalifornien, USA) wegen des Verdachts auf Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss festgenommen worden war.

Die Verhaftung war am 4. März erfolgt. Tags darauf wurde Spears wieder freigelassen. Ihre Sprecherin bezeichnete den Vorfall damals als «bedauerlichen» und «völlig unentschuldbaren» Fehltritt. In einem Statement hiess es, Spears werde «die richtigen Schritte unternehmen und das Gesetz befolgen» – und dieser Klinikaufenthalt solle «der erste Schritt einer längst überfälligen Veränderung» in ihrem Leben sein.

Söhne sollen Zeit mit der Mutter verbringen

Laut einem damaligen Statement ihrer Vertreterin sollen auch Spears’ Söhne Sean (20) und Jayden (19) Zeit mit ihrer Mutter verbringen. Die beiden stammen aus der Ehe mit ihrem Ex-Mann Kevin Federline (48). Zudem war angekündigt worden, dass ihr Umfeld gemeinsam einen Plan erarbeiten wolle, der Spears «für ihr Wohlbefinden auf Erfolgskurs bringt».

Der Vorfall rief öffentlich Erinnerungen an die lange und turbulente Geschichte rund um die psychische Gesundheit der Sängerin wach. Bereits im Januar 2008 war Britney Spears innerhalb weniger Wochen zweimal zwangsweise in psychiatrische Einrichtungen eingewiesen worden – ein Eingriff, der angeordnet werden kann, wenn eine Person als Gefahr für sich selbst eingeschätzt wird.

Vormundschaft und deren Nachwirkungen

In der Folge stand Britney Spears von 2008 bis November 2021 unter der Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears. Im November 2021 wurde diese durch ein Gericht aufgehoben. Seither sorgt die Sängerin in den sozialen Medien immer wieder für Aufsehen mit ihren Beiträgen. So zeigt sie sich etwa tanzend vor der Kamera, teilweise freizügig oder nackt, oder posiert in einzelnen Videos auch mit Messern.

In ihrer 2023 erschienenen Autobiografie «The Woman in Me» schrieb sie rückblickend über ihre Zeit unter Vormundschaft: «Die Frau in mir wurde lange Zeit unterdrückt.» Spears selbst hat danach wiederholt offen über ihre gesundheitliche Situation gesprochen. Im November 2021 erklärte sie, die «richtige Medikation» gefunden zu haben, räumte aber ein, dass sie noch «viel Heilung» brauche. Im August 2022 veröffentlichte sie ein rund 22 Minuten langes Video, in dem sie die «traumatischen» Erfahrungen unter ihrer Vormundschaft schilderte und ihrer Mutter sowie ihrer Schwester vorwarf, die kontrollierenden Strukturen dieser Zeit mitgetragen zu haben. Beide haben die Vorwürfe zurückgewiesen.

Auch ihr Ex-Partner Kevin Federline meldete sich zu Wort. In seinem im Oktober 2025 erschienenen Buch «You Thought You Knew» warnte er eindringlich vor der Situation der Mutter seiner Söhne. Er beschrieb, dass er das Gefühl habe, die Uhr ticke. «Es ist unmöglich geworden, so zu tun, als ob alles in Ordnung wäre», schrieb er. «Etwas Schlimmes wird passieren, wenn sich nichts ändert – und meine grösste Angst ist, dass unsere Söhne die Scherben aufsammeln müssen.» Eine Sprecherin von Spears erwiderte damals, die Sängerin kümmere sich einzig um ihre Kinder und deren Wohlergehen.

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