Darum gehts
- Maria von Welser, 80, kämpft seit 2017 gegen Hirntumore, Zustand kritisch
- Nach Drainage 2025 ans Bett gefesselt, benötigt Rollstuhl und Pflege
- Fünf Operationen seit Diagnose 2017, weitere Eingriffe nicht geplant
Maria von Welser, einst bekannt als Moderatorin des ZDF-Frauenmagazins «ML Mona Lisa», ist schwer erkrankt und auf Pflege angewiesen. Seit 2017 kämpft die 80-Jährige gegen Hirntumore, doch ihr Zustand hat sich zuletzt drastisch verschlechtert. «Es sieht nicht gut aus. Maria ist ein bettlägeriger Pflegefall. Da oben ist leider eine Menge verloren gegangen. Das wird auch nicht mehr besser werden», erklärte ihr Ehemann Klaus Häusler gegenüber der «Bild».
Besonders tragisch: Nach einer Hirn-Drainage im Jahr 2025, die eigentlich Erleichterung bringen sollte, ist die TV-Journalistin nicht mehr in der Lage, ihr Bett ohne Hilfe zu verlassen. Sie benötigt einen Rollstuhl und muss gefüttert werden. «Maria erkennt mich noch, aber wenn sie spricht, ist sie schwer zu verstehen. Und auf Fragen bekomme ich Antworten, die sinnentfremdet sind», beschreibt Häusler die Situation. Die beiden sind seit 1994 verheiratet.
«Wir hoffen auf ein Wunder»
Trotz der schweren Zeiten stehe er seiner Frau treu zur Seite: «Wir haben uns versprochen, in guten wie in schlechten Zeiten zusammenzubleiben. Jetzt sind die schlechten Zeiten. Ich habe ihr versprochen, bis zum Schluss bei ihr zu bleiben. Meine grosse Stütze dabei ist unsere Liebe. [...] Ich liebe diese Frau heiss und innig. Es tut mir im Herzen weh, dass ich ihr nicht helfen kann.»
Maria von Welser hat seit ihrer Krebsdiagnose vor neun Jahren bereits fünf Operationen am Kopf über sich ergehen lassen. Einen weiteren Eingriff will sie jedoch vermeiden. «Dazu kann ich ihr auch nicht raten», sagt Häusler. Und weiter: «Drücken Sie uns bitte die Daumen. Wir hoffen auf ein Wunder.»
Maria von Welser ist eine renommierte deutsche TV-Journalistin und Medienmanagerin, die mit dem ZDF-Magazin «ML Mona Lisa» ab 1988 Fernsehgeschichte schrieb. Als Auslandskorrespondentin machte sie Kriegsverbrechen und Gewalt gegen Frauen weltweit publik. Später leitete sie das ZDF-Studio London sowie das NDR-Landesfunkhaus Hamburg. Für ihr Engagement für Frauen- und Menschenrechte (u. a. bei UNICEF) wurde sie u. a. mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.