Erst provozieren, dann kneifen
Kandidat bricht Casting bei «DSDS» ab

Kandidat Elyas Fakhri versprach bei «Deutschland sucht den Superstar», die Performance seines Lebens abzulegen. Mit Deutschrap wollte er die Jury überzeugen. Sein Auftritt wird im Gedächtnis bleiben – allerdings aus den falschen Gründen.
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Elyas Fakhri will die «DSDS»-Jury mit seinem Deutschrap überzeugen.
Foto: Die Castings - Folge 3

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Elyas Fakhri (30) provoziert Jury bei «DSDS»-Casting und scheitert spektakulär
  • Er verweigert Entschuldigung bei Dieter Bohlen und attackiert Bushido verbal
  • Verlässt Casting freiwillig nach Streit, ohne seinen Song aufzuführen
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Silja AndersRedaktorin People

Grosse Töne spucken wie ein stereotyper Deutschrapper kann Elyas Fakhri (30). Bei «Deutschland sucht den Superstar» will der junge Mann gross rauskommen. Doch bei seinem Casting macht Fakhri so ziemlich alles falsch, was man nur falsch machen kann.

Beim Casting geht es eigentlich darum, die Jury für sich einzunehmen und von seinem Können zu überzeugen. Da scheint Fakhri wohl etwas falsch verstanden zu haben, denn er legt sich stattdessen – wie es sich für einen Rüpel-Rapper gehört – mit der Jury an. Keine gute Idee, denn Dieter Bohlen (72) ist sowieso schon kein Fan von Deutschrap. Wenn dann noch schlechte Stimmung aufkommt, hat man schlechte Chancen, den Pop-Titanen auf seine Seite zu ziehen.

Provokante Aussagen und rotzfreches Verhalten

Fakhri provoziert, und bevor er mit dem Song «Palmen aus Plastik» von AK Ausserkontrolle und Raf Camora anfangen will, rät Bushido (47) ihm, sich vorher bei Dieter Bohlen für sein unrühmliches Verhalten zu entschuldigen. «Nee, wieso sollte ich?», fragt der Kandidat frech. «Ist nur so ein Gedanke. Nur so ein Gefühl», erwidert der Deutschrapper mit einem warnenden Unterton.

Statt sich zu beugen, legt der Kandidat aber lieber nach. «Du kannst dich ja bei Arafat entschuldigen!» Während bei Bushido ein süffisantes Lächeln seine Lippen umspielt, wirkt Dieter Bohlen verwirrt. «Wieso soll er sich bei Arafat entschuldigen? Das versteh' ich jetzt nicht», sagt das «DSDS»-Urgestein. Mit einer Nachfrage auf seine provokante Aussage hat Fakhri offenbar nicht gerechnet. Er wirkt plötzlich unsicher. «Ja, wegen der ganzen Schlagzeilen. Das haben wir doch überall in den Medien gehört, oder nicht?»

Der Fall Arafat Abou-Chaker

Der Kandidat spielt hier auf den Streit zwischen Bushido und Arafat Abou-Chaker (50) an. Abou-Chaker war von 2008 bis 2017 als enger Vertrauter und Manager von Bushido tätig, einen rechtskräftigen Vertrag soll es jedoch nie gegeben haben. Anis Ferchichi, wie Bushido mit bürgerlichem Namen heisst, verklagte Abou-Chaker letztlich und warf ihm unter anderem Körperverletzung und Nötigung vor. Im Januar 2026 wurde Abou-Chaker vom Gericht zu einer Rückzahlung an Bushido in der Höhe von 1,8 Millionen Euro verdonnert.

Das wars dann wohl mit der «DSDS»-Karriere

Bushido lässt sich vom Rapper nicht provozieren und rät ihm: «Leg mal los. Der Beat setzt gleich ein. Und dann die Performance deines Lebens. Hoffentlich.» Was folgt, ist ein Auftritt, der in Erinnerung bleibt. Denn der Beat setzt ein – doch Fakhri nicht. «Nee. Ich hab überhaupt keinen Bock, sorry», sagt der «Rapper», packt seine Sachen – und geht einfach.

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