Darum gehts
- Dieter Bohlen kritisiert DSDS und nennt «Superstar» überholt
- KI-Nummern erreichen Chartspitze und singen besser, laut Bohlen
- 22 Jahre Jury: Bohlen zieht Fazit zur harten Konkurrenz
Dieter Bohlen (72) rechnet knallhart mit «Deutschland sucht den Superstar» ab. Bevor die Casting-Show im April wieder losgeht, zieht der Poptitan nach 22 Jahren als Juror ein schonungsloses Fazit. «Die Leute, auch die Medien, kritisieren uns ja immer und höhnen, dass wir noch nie einen echten Superstar gefunden hätten. Vielleicht ist dieser Ausdruck «Superstar» auch nicht der Richtige. Der ist wirklich ein bisschen aus der Zeit gefallen», sagt Bohlen gegenüber «Bild».
Die Aussage überrascht. Bohlen sagt durch die Blume, dass die Musikshow ihre Glanzzeiten hinter sich habe. «Die Leute, die denken, sie haben gewonnen und können jetzt ihr Leben lang von diesem einen Sieg bei ‹DSDS› leben. Das ist eine Illusion!»
Harte KI-Aussage von Bohlen
Der Weg an die Spitze der Charts sei hart, und niemand schaffe es allein durch den Sieg in einer TV-Show. Hinzu kämen neue Entwicklungen in der Musikbranche. Auch hier gibts von Bohlen eine überraschende Aussage: «Wir haben inzwischen auch noch die Konkurrenz über KI. In Amerika sind die ersten KI-Nummern schon auf Platz 1 der Charts. Es stimmt überhaupt nicht, dass diese KI-Nummern gefühllos sind. Die singen besser als jeder Kandidat.» Die künstliche Intelligenz singt besser als seine Kandidatinnen und Kandidaten? Autsch!
Damit macht Bohlen deutlich, dass selbst für talentierte Nachwuchskünstler der Wettbewerb härter denn je ist. Er selbst scheint den Glauben daran verloren zu haben, dass die Show echte Superstars hervorbringen kann. «Es bringt doch nix, jemandem vorzumachen, dass er was kann, wenn er einfach nix kann. So funktioniert das nicht mehr in der harten Musikbranche.»