Er verkörpert Severus Snape in der Serie
Paapa Essiedu erhält wegen «Harry Potter» Morddrohungen

Paapa Essiedu spielt in der kommenden «Harry Potter»-Serie den Zauberlehrer Severus Snape. Seit dem Casting erlebt der Brite eine Welle des Hasses bis hin zu Morddrohungen, wie er jetzt öffentlich machte.
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Paapa Essiedu verkörpert in der neuen «Harry Potter»-Serie den Severus Snape.
Foto: IMAGO/FAMOUS

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Paapa Essiedu übernimmt Rolle des Snape in neuer «Harry Potter»-Serie 2027
  • Nach Casting erhält er Morddrohungen auf Instagram, zeigt sich dennoch entschlossen
  • Serie adaptiert Bücher nah am Original, hochkarätige Besetzung, Start 2027
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Die Fussstapfen, in die Paapa Essiedu (35) tritt, sind gross: Der britische Schauspieler übernimmt in der kommenden «Harry Potter»-Serie bei HBO die Rolle des ikonischen Zaubertranklehrers Severus Snape, die in den Kinofilmen durch den verstorbenen Alan Rickman (1946-2016) geprägt wurde. Doch statt eines herzlichen Willkommens in der «Wizarding World» sieht sich der «I May Destroy You»-Star seit seiner Besetzung mit einer Welle der Gewalt konfrontiert.

Paapa Essiedu erhielt Morddrohungen

In einem Interview mit der Zeitung «The Times» gab Essiedu erschütternde Einblicke in seinen Alltag seit dem Casting. Er berichtete von direkten Morddrohungen auf Plattformen wie Instagram. «Mir wurde gesagt: ‹Hör auf oder ich ermorde dich›», so der Schauspieler. Die Negativität habe Ausmasse angenommen, bei denen Freunde und Familie ihn regelmässig kontaktieren, um sich nach seinem Wohlbefinden zu erkundigen.

Essiedu betonte die Absurdität dieser Situation: «Niemand sollte so etwas erleben müssen, nur weil er seinen Job macht. Ich spiele einen Zauberer in Harry Potter.» Er gestand zudem, dass die Anfeindungen ihn emotional nicht kalt lassen, er jedoch Trost in der Botschaft der Bücher finde, in denen Liebe über den Hass triumphiere.

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Trotz der Drohungen zeigt sich Essiedu entschlossen. Er selbst sei als Kind ein begeisterter Leser der Bücher gewesen, da seine Mutter sich keinen Babysitter leisten konnte und ihn oft in der Bibliothek liess. Dass nun Kinder, die ihm ähnlich sehen, sich in der Welt von Hogwarts repräsentiert fühlen können, diene ihm als grösste Motivation. «Der Missbrauch stachelt mich an», erklärte er. Er wolle sich nicht von Menschen einschüchtern lassen, die ihm den Tod wünschen, während er eine Arbeit leistet, auf die er stolz ist.

Spannungen mit J.K. Rowling

Die Produktion der Serie, die jedes der sieben Bücher von J.K. Rowling in einer eigenen Staffel adaptieren wird, begann bereits im Juli. Neben Essiedu gehören hochkarätige Namen wie John Lithgow (Albus Dumbledore), Janet McTeer (Minerva McGonagall) und Nick Frost (Rubeus Hagrid) zum Lehrerkollegium von Hogwarts. 

Die Neuauflage will deutlich näher an den Büchern sein als die Originalfilme. Daher stösst es vielen Fans sauer auf, dass ausgerechnet bei einer so wichtigen Hauptfigur wie Snape so stark von der Vorlage abgewichen wird. Zur Erinnerung: Im Buch wird der Zaubertranklehrer als ein bleicher, hakennasiger Typ mit fettigen, geraden, schulterlangen Haaren beschrieben. Ein ziemlicher Kontrast zu Essiedu. 

Rowling wegen ihrer Trans-Äusserungen in der Kritik

Interessant ist zudem die politische Komponente: Kurz nach seiner Besetzung unterzeichnete Essiedu einen offenen Brief gegen ein Urteil des britischen Supreme Court zur rechtlichen Definition von Transpersonen. J.K. Rowling, die für ihre kontroversen Ansichten zu diesem Thema bekannt ist, reagierte auf X und stellte klar, dass sie weder die Macht habe, einen Schauspieler zu entlassen, noch dies tun würde, nur weil dieser eine andere Meinung vertrete als sie selbst.

Die neue «Harry Potter»-Serie soll nach aktuellem Stand im Jahr 2027 auf HBO Premiere feiern.

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