Eklat bei «Höhle der Löwen» wegen «SchaumPo»
«Eines der schlechtesten Produkte, die ich jemals gesehen habe»

Der «SchaumPo» ist eigentlich für die Badewanne gedacht. Doch wenn es nach den Unternehmern in «Die Höhle der Löwen» geht, könnte man das Produkt eher ins WC runterspülen. Seine Meinung teilt Frank Thelen dem Erfinder unverblümt mit.
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Sebastian Wild möchte seinen «SchaumPo» an den Mann oder die Frau bringen.
Foto: RTL+

Darum gehts

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  • «SchaumPo», ein Schaumbadgenerator, scheitert in «Höhle der Löwen» am 26. September
  • Investor nennt das Produkt «komplett Banane» und kritisiert Präsentation scharf
  • Gründer forderte 200'000 Euro für 20 Prozent, erhielt jedoch keine Zusage
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Silja AndersRedaktorin People

In der vierten Folge der aktuellen Staffel von «Die Höhle der Löwen», die am 28. September ausgestrahlt wird, bekommen die Unternehmer wieder allerlei Investitionsvorschläge präsentiert. Eines der Produkte nennt sich «SchaumPo». Betriebswirt Sebastian Wild (40) hofft, mit seiner Erfindung die Löwen überzeugen zu können. Dafür verspricht er die «grösste Schaumparty, die diese Höhle je gesehen hat».

Was ist «SchaumPo» überhaupt? Es handelt sich dabei um einen Schaumbadgenerator, der direkt an den Schlauch der Badewanne angeschlossen wird. Wild spricht von einem «wiederbefüllbaren Schaumtechsystem für die Badewanne». Sein Enthusiasmus erweckt zunächst das Interesse der Investoren. Dann kommt es zur Demonstration des Produkts.

«Komplett Banane»

Statt der erwarteten Schaumparty wirkt das Versprechen von Wild eher wie heisse Luft. Denn nur langsam bildet sich flüssiger Schaum um das Gerät. Da kann sich Unternehmer Frank Thelen (50) nicht mehr zurückhalten und wettert: «Das ist eines der schlechtesten Produkte, das ich jemals gesehen habe.»

Als der Betriebswirt aus Österreich dann trotzdem noch 200'000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile haben möchte, platzt Thelen endgültig der Kragen. «Ich durfte aus der Höhle herausragende Unternehmen aufbauen, mit sehr, sehr starken Unternehmern. Aber ich habe hier auch wirklich schon katastrophale Ideen und ganz schlechte Gründer gesehen – und du bist heute die Krönung», so der Investor. Das «Ding» sehe nicht nur «grausam» aus, es sei auch noch unnütz und die Präsentation «schrecklich» gewesen. «Es ist wirklich, wirklich katastrophal!» Unternehmerin Janna Ensthaler (42) kann ihrem Kollegen nur zustimmen und merkt an, dass alles «irgendwie noch nicht so ganz fertig» sei. Auch bei den verbleibenden Löwen fällt der «SchaumPo» durch – zum Unverständnis des ambitionierten Herstellers. Dieser behauptet nämlich, dass kurz zuvor «eines der bekanntesten Gesichter aus der Kryptobranche» 100'000 Euro in das Start-up investiert habe. «Vielleicht sollte der im Kryptobereich bleiben, wow», kommentiert Thelen. Sebastian Wild ist aber nach wie vor von seinem Produkt überzeugt und will nun «noch mehr Gas» geben – auch wenn seine Erfindung von Andreas W. Herb als «komplett Banane» bewertet wird.

Schon in der Woche davor mussten sich die Unternehmer bei «Die Höhle der Löwen» mit einem äusserst kuriosen Produkt auseinandersetzen. Der selbst ernannte «Prinz von Penice» wollte sein «Happy End aus der Tube» an den Mann oder die Frau bringen. Das Ziel: Mit dem Naturkosmetik-Gel aus Zink, Rhabarber und Rettich gegen Penisgeruch ankämpfen. Auch er ging am Ende ohne Deal nach Hause.

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