Darum gehts
- US-Professor nutzt Onlyfans für Murmeltier-Forschung nach Budgetkürzung durch Regierung
- Skurriler Kanal: Anfragen für Murmeltier-Fussfotos und «Fat Marmot Week» geplant
- Onlyfans-Content generiert Hunderte Dollar: Beispiel «Sneeze & Cough»-Abosystem
Wer auf Onlyfans landet, rechnet meistens mit schlüpfrigem Content. Auf der Plattform verkaufen Onlyfans-Creators Fotos und Videos – in den allermeisten Fällen erotischer Natur. Doch zwischen all der Nacktheit tauchen plötzlich pelzige Stars auf: Der US-Professor Daniel Blumstein rief dort nämlich den Kanal «Onlymarms» ins Leben. Weil die US-Regierung massiv die Forschungsgelder kürzte, nutzte der Biologe die Plattform aus der Not heraus, um über kostenlose Clips von Murmeltieren und die damit generierten Trinkgelder seine wissenschaftliche Arbeit zu finanzieren.
Die Inspiration kam ihm bei einer TV-Serie über Geldnöte – frei nach dem Motto: Wenn Menschen dort Geld verdienen, warum nicht auch Nager? Der Start war allerdings holprig: Onlyfans lehnte die Verifizierung zunächst ab, weil Blumsteins Gesicht nicht wie das eines Murmeltiers aussah. Mittlerweile läuft der Kanal – inklusive Anfragen nach Murmeltier-Fussfotos und der geplanten «Fat Marmot Week» für besonders gut genährte Exemplare. Die bisher erreichten 5500 Dollar lösen die Budgetprobleme zwar noch nicht, aber die Pelznasen zeigen: Die Plattform kann auch anders.
Wer die Plattform weiter durchforstet, merkt schnell: Die nagenden Forscher-Helden sind bei weitem nicht die einzige Skurrilität auf dem Portal.
Food Play
In der Food-Crushing-Nische bezahlen User Geld dafür, dass Creators barfuss oder in High Heels auf Lebensmittel wie Gebäck, Brot oder Früchte treten.
Kartoffelsalat
Eine Onlyfans-Creatorin stellte jeden Tag einfach nur ein simples Bild von einem Teller Kartoffelsalat online. Gag-Experimente wie diese gibt es regelmässig.
Welpen-Rollenspiel-Boom
Ohne sexuellen Content sollen Personen in Ganzkörper-Hundekostüme schlüpfen, bellen, aus Näpfen trinken und sich an der Leine durch die Wohnung führen lassen.
«Sneeze & Cough»-Abosystem
Es gibt Content-Ersteller, die Hunderte Dollar damit verdienen, dass sie auf Kundenwunsch vor der Kamera ausgiebig niesen, husten oder sich die Nase putzen.
Riesige Haarlängen und Bärte
Es gibt Accounts, auf denen es ausschliesslich um extrem langes Haar geht. Frauen mit bodenlangen Haaren kämmen diese stundenlang im Livestream. Ähnliches gibt es für ausgefallene Bartträger oder extrem lange Fingernägel.
Rivalitäts-Erniedrigung
Viele Nutzer zahlen Geld dafür, dass sie im Trikot des Erzrivalen verbal beschimpft werden und die Misserfolge ihres geliebten Fussballvereins gnadenlos aufgezogen werden.