Diese Influencer haben die Lachssperma-Behandlung ausprobiert
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Das ist ihr Fazit:Diese Influencer haben die Lachssperma-Behandlung ausprobiert

Die Beauty-Trends des Jahres
Riesen Run auf Lachs-Sperma im Gesicht

Lachs-Sperma für den Glow und Biostimulatoren für mehr Kollagen: Die neuesten Beauty-Trends sind da. Beauty-Doc Daniel Fuchs erklärt, warum Natürlichkeit wieder im Fokus steht und welche Prinzessin das perfekt zeigt.
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Am weltweit wissenschaftlichen Beauty-Fachkongress «Imcas» in Paris, wurde Prinzessin Kate als sehr gutes Beispiel erwähnt für die neue Art, Nervengift im Gesicht zu Schönheitszwecken zu spritzen.
Foto: imago/i Images

Darum gehts

  • Zürcher Beauty-Doc Daniel Fuchs stellt neuste Beauty-Trends vom Imcas-Kongress vor
  • Natürlichkeit im Look ist angesagt, übertriebene Eingriffe wie «Pillow-Face» out
  • Abnehmspritzen boomen: Auch in der Schweiz ist der Run rieseig
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Flavia SchlittlerRoyal- und People-Expertin

Was ist in, was ist out? Welche Stars haben sich die neusten Beauty-Trends schon einverleibt und welche Ikonen lächeln immer noch mit gefrorenem Gesicht in die Kameras? Vorweg. Eine der bekanntesten Prinzessinnen gilt als Vorbild für den angesagtesten Look. Der Zürcher Beauty-Doc Daniel Fuchs (63) war letzte Woche am Imcas, dem weltweit grössten Fachkongress mit 25'000 Teilnehmenden in Paris. Dort werden neue Trends definiert und Techniken präsentiert. Für Blick nimmt der Dermatologe die fünf wichtigsten Trends unter die Lupe. 

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Natürlichkeit ist wieder sexy

Riesige Lippen und extreme Wangen sind out. Der gespritzte «Overdone-Look» und «Pillow-Face» gehören immer mehr der Vergangenheit an. Die sogenannten Übergesichter und solche, die wie ein ausgepolstertes Kissen aussehen, weichen dem ultimativen Trend. Natürlichkeit ist wieder sexy, so Daniel Fuchs. «Frauen wollen nicht mehr gemacht aussehen, sondern frisch, elegant, wieder nach sich selbst. Was gemacht wird, soll nicht so aussehen.» Ein gutes Beispiel dafür sei für ihn Oscar-Preisträgerin Halle Berry (59).

Oscar-Preisträgerin Halle Berry ist für den Schweizer Beauty-Doc ein super Beispiel für das neue Look-Motto: «Natürlichkeit ist wieder sexy».
Foto: Mike Marsland/WireImage
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Nervengift mit mehr Mimik

Nervengift bleibt die Nummer eins bei den Beauty-Eingriffen, nur anders eingesetzt. Die neue Devise laute: faltenlos, mit natürlicher Mimik. «Prinzessin Kate ist super gespritzt, präsentiert den Trend-Look perfekt.» Sie und Schwägerin Herzogin Meghan (44) seien am Weltkongress als gute Beispiele thematisiert worden. In Fachkreisen sei man sich sicher, dass die beiden auf das Nervengift zurückgreifen. Viele der Prominentennamen haben eine Verwendung aber nicht öffentlich bestätigt.

Es gebe auch Frauen, die «gemacht» aussehen wollen. Als Statussymbol, dass sie es sich leisten können wie Milliardärsgattin Lauren Sánchez Bezos (56). «Wenn sie lacht, wirkt es nicht entspannt, sondern unnatürlich.» In der Schweiz kostet eine Gesichtsunterspritzung rund 800 Franken.

Die britische Prinzessin sei im Gesicht gespritzt, sind sich Beauty-Docs international sicher.
Foto: imago/i Images
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Zunahme an Abnehmspritzen

Schnelles, starkes Abnehmen bleibt im Trend. Was niemand will, ist ein dadurch verändertes, eingefallenes Gesicht. «Das kann zu einem fast kranken, älter wirkenden Aussehen führen.» Ein bekanntes Negativbeispiel sei Sängerin Jessica Simpson (45). Nun gibt es moderne Behandlungen, die helfen können, dem vorzubeugen oder es zu verbessern, so Fuchs. «In Amerika nehmen schätzungsweise 20 Prozent der Bevölkerung die Spritze. Das sind unglaubliche rund 70 Millionen Menschen. Auch in der Schweiz wächst der Trend, vorwiegend bei den 30 bis 60-Jährigen.» Die monatlichen Kosten liegen bei rund 500 Franken.

Pop-Sängerin Jessica Simpson sei ein negatives Beispiel für die optische Wirkung von Abnehmspritzen, meint der Beauty-Doc Daniel Fuchs aus Zürich.
Foto: IMAGO/Cover-Images
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Kollagen-Booster

Biostimulatoren feiern ihr Comeback. Sie werden unter die Haut gespritzt, um die natürliche Kollagenproduktion anzuregen. «Booster wie Sculptura sind wieder stark im Trend. Das Gesicht wirkt nie aufgepumpt, nie überspitzt. Das Kollagen baut sich langsam auf, gibt der Haut mehr Elastizität und eine frische, glanzvolle, natürliche Wirkung. Der Preis richtet sich nach der Anzahl Ampullen und Sitzungen. Günstig ist es nicht. Für zwei bis drei Sitzungen muss mit 2500 für das Gesicht gerechnet werden. Ein gutes Beispiel sei Beauty-Unternehmerin Kylie Jenner (28).

US-Beauty-Unternehmerin Kylie Jenner sei ein sehr gutes Beispiel für den natürlichen Look. Auch bei ihr werden operative Eingriffe vermutet.
Foto: Getty Images
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Run auf Lachs-Sperma


«Salmon-Sperm» ist der international grösste Hype. Auch bei uns ist der Run darauf riesig. Die Polynukleotide werden vorwiegend aus dem Lachs-Sperma gewonnen. Die neue Generation des qualitativ hoch stehenden Beauty-Treatments stammt ursprünglich aus Südkorea. Die Wirkung ist der«Glow»-Look, die Haut weist eine bessere Textur aus, ohne mehr Volumen zu haben. Oft wird es auch nur um die Augen gespritzt. Für das ganze Gesicht muss 500 bis 800 Franken gerechnet werden.

Für wen welche Behandlung am meisten Sinn mache und am wirkungsvollsten sei, solle im Vorfeld unbedingt medizinisch abgeklärt werden, rät Daniel Fuchs. «Nichts, gegen Inspiration durch Beauty-Influencer. Doch ich rate dringend davon ab, sich im Internet die Produkte zu bestellen und selbst zu injizieren.»

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