Darum gehts
- «Der Teufel trägt Prada 2» feiert am 30. April Premiere in der Deutschschweiz
- Der Trailer hat Klick-Rekord mit 222 Millionen Views innerhalb von 24 Stunden gebrochen
- Die Ikonen Meryl Streep und Anna Wintour sind zusammen 152 Jahre alt
Ein einziger Trailer genügt, und plötzlich sprechen wieder alle über Mode, einflussreiche Frauen und einen Film, der längst Kultstatus erreicht hat. Genau das passiert gerade mit «Der Teufel trägt Prada 2». Obwohl dieser noch nicht einmal läuft, gilt er international schon jetzt als Kinohighlight des Jahres.
Die dreifache Oscarpreisträgerin Meryl Streep (76) kehrt nach 20 Jahren als teuflische Chefredaktorin Miranda Priestly auf die Leinwand zurück. Jene Rolle, die ihr wie auf den Leib geschneidert scheint. Inspiriert ist die Figur von keiner Geringeren als der legendären US-«Vogue»-Chefin Anna Wintour (76). Zwei Frauen, zwei Ikonen und der Mythos um Macht, Stil und absolute Kontrolle. Stoff, der gemacht ist für die grosse Leinwand. Am 30. April feiert die Filmkomödie in der Deutschschweiz Premiere.
Zusammen 152 Jahre alt
Erneut mit dabei ist auch Hollywoodstar und Oscarpreisträgerin Anne Hathaway (43), die sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten in den Olymp der grossen Leinwandnamen gespielt hat. Vor 20 Jahren verkörperte sie die junge Assistentin Andy Sachs, die gnadenlos in die Hochglanzwelt der Mode hineingezogen wurde. Doch das Sequel erzählt nicht einfach weiter, es konfrontiert. Wer bist du heute, wenn dich eine Welt einst geformt, verschlungen und gleichzeitig gross gemacht hat?
Der erste Trailer zum Film hat bereits einen Rekord gebrochen: Innerhalb von nur 24 Stunden wurde er auf verschiedenen Plattformen rund 222 Millionen Mal angesehen. Ein Phänomen, das auf Social Media explodiert ist. Mit Posts und Reposts, Likes, Storys und unzähligen Memes.
Meryl Streep und Anna Wintour feiern gemeinsam ein aussergewöhnliches Momentum. Zusammen sind sie 152 Jahre alt und zählen aktuell weltweit zu den einflussreichsten Influencerinnen. Und zu den ältesten. Ein Fakt, der in einer von Jugend besessenen Branche einen erfolgreichen Kontrapunkt setzt.
Die Faszination der Macht
Besonders elektrisierend ist der gemeinsame Lift-Trailer. Darin wird auf einen Blick klar, was beide Frauen ausmacht. Streep spielt Wintour – während Wintour ganz sie selbst bleibt. Und wohl zum ersten Mal überhaupt Regieanweisungen folgen muss. Mehr Statement geht kaum. Es ist die elegante Bestätigung dessen, was seit Jahren als offenes Geheimnis gilt: Die fiktive Filmrolle Miranda Priestly kann real eigentlich nur eine meinen. Das wird auch durch das gemeinsame Mai-Cover der US-«Vogue» klar.
Die Faszination an Macht und den Mächtigen in der Modewelt ist ungebrochen. Wie auch an den unsichtbaren Regeln hinter dem Glamour, dem Anspruch an Perfektion in einem Tempo, das verschlingt und gleichzeitig Ikonen produziert. Die filmischen Hauptfiguren sind heute 20 Jahre älter, aber nicht leiser. Im Gegenteil: Sie wirken wie Upgrade-Versionen ihrer selbst.
Darin liegt schon jetzt das Erfolgsrezept von «Der Teufel trägt Prada 2»: in Trailers, einer facettenreichen, von Frauen getragenen Story. Und im Hype darum, der prickelt wie eisgekühlter Champagner – kurz bevor er überläuft.