Blick-Reporterin überrascht Rosalía mit Käse
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Bei Konzert in Paris:Blick-Reporterin überrascht Rosalía mit Käse

Das Video geht viral
Blick-Reporterin übergibt Sängerin Rosalía Käse

Am Freitag, 20. März, hat Blick-Reporterin Gabrielle Savoy eine verrückte Wette abgeschlossen: «Ich wollte Rosalía bei ihrem Konzert in der Accor Arena in Paris ein Stück Gruyère-Käse anbieten». Die Geschichte eines unwirklichen Moments, der viral ging.
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Die Blick-Reporterin Gabrielle Savoy stand in der ersten Reihe der Accor Arena in Paris und wartete gespannt auf Rosalía.
Foto: Kevin Mazur/Getty Images for Live Nation

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Fan überreicht Rosalía einen Gruyère AOP-Käse beim Paris-Konzert am 20. März
  • Rosalía nimmt Plüschkuh und Käse an und hält sie in die Kamera
  • Der Superstar hat 31,7 Millionen Spotify-Hörer und ist auf Konzerttournee mit 42 Terminen weltweit
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Gabrelle Savoy

Den 20. März 2026 wird Blick-Reporterin Gabrielle Savoy wohl nie mehr vergessen. Hier ist ihr Erlebnisbericht eines verrückten Abends in der Accor Arena in Paris:

«Um 22.20 Uhr, etwas mehr als eine Stunde nach Beginn des Konzerts, erscheint der spanische Star Rosalía und singt ‹Dios es un stalker›, einen der Hits ihres neuesten Albums ‹Lux›. Ich klammere mich an die Absperrung in der ersten Reihe. In meiner rechten Hand halte ich mein Telefon, auf dem steht: ‹I have Swiss cheese for you›. In meiner linken Hand halte ich ein Stoffkuh-Kuscheltier, an dem mit einem blauen Band ein Stück Gruyère AOP befestigt ist. Ich schreie so laut wie noch nie: ‹ROSALIIIIIAAA!›

Die Königin des von Flamenco geprägten Pop mit 31,7 Millionen monatlichen Hörern auf Spotify dreht sich ein erstes Mal um. Dann ein zweites Mal, angelockt von meiner Botschaft. Ich habe sie überrascht, das hat sie definitiv nicht erwartet. Alles geht sehr schnell. Sie nimmt meine kleine Kuh. Ich wiederhole: Sie nimmt meine Kuh und das Stück Käse. Sie zeigt sie in die Kamera. Sie drückt sie wie ein Kuscheltier an sich und übergibt sie dann ihrem Bodyguard. In diesem Moment weiss ich nicht mehr, wie ich heisse oder wer ich bin. Aber verdammt, ich habe es geschafft. Ich habe es geschafft, meine beiden Leidenschaften zu vereinen: Gruyère AOP und Rosalía. Ich bin erledigt.

Miss Gruyère AOP

Ihr fragt Euch sicher, warum ich der katalanischen Künstlerin Gruyère AOP mitgebracht habe. Ist das nicht der beste Käse der Welt? Ist das nicht das, was unser Land am besten repräsentiert? Nun ja, es gibt auch Schokolade, Uhren und Banken. Okay. Aber ich bin eindeutig Team Gruyère AOP.

Um ganz ehrlich zu sein, bin ich letztes Jahr sogar Botschafterin dafür geworden. Das zeigt, wie sehr mir dieses Aushängeschild unseres Terroirs am Herzen liegt. Ich habe mir sogar einen Fake-Laib besorgt, um mein Wohnzimmer zu dekorieren. Und tatsächlich bin ich nicht die Einzige, die so denkt. Rosalía hat ihre Liebe zu Käse bereits in mehreren Interviews mit ausländischen Medien erwähnt. Und diese kulinarische Leidenschaft hat die Dreissigjährige auch während ihres Auftritts im Hallenstadion in Zürich am 22. März erneut betont.

Spektakulärer Coup

So, jetzt ist Schluss mit dem Blabla. Jetzt ist es Zeit, euch die Hintergründe dieser völlig verrückten und noch nie dagewesenen Aktion zu erzählen, eine Szene, die gefilmt und auf meinen sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde und die ordentlich viral gegangen ist. Spulen wir zurück. Am 9. Dezember 2025 herrscht Krieg auf den Ticketseiten. Die ganze Welt reisst sich um die begehrten Karten, um Rosalía zu sehen. Sie plant 42 Termine weltweit, unter anderem in Zürich, Lyon, Paris oder Barcelona. Ich selbst öffne mindestens 25 Tabs mit verschiedenen Terminen, um meine Chancen zu maximieren. Selbst wenn ich nach Polen reisen müsste, ich würde es tun. Bingo. Ich bekomme ein Ticket im ‹Carré Or› links in der Accor Arena in Paris für den 20. März 2026. Ich denke keine Sekunde nach. Ich kaufe es für den bescheidenen Preis von 124,15 Euro. Jetzt heisst es nur noch warten. Ich freue mich so sehr, sie vier Jahre nach ihrer ‹Motomami›-Tour wiederzusehen.

Der grosse Moment rückt näher, der Druck steigt. In ein paar Tagen nehme ich den TGV von Genf nach Paris. Ich muss meinen Plan vorbereiten. Ich weiss, dass ich keine Lebensmittel in die Accor Arena mitnehmen darf. Aber egal: Ich muss meinen Käse an Rosalía übergeben.

Ich gehe zur Migros-Filiale in meiner Nähe und kaufe Gruyère-AOP-Sticks, diese einzeln verpackten, kleinen Stücke. Ehrlich, so etwas gibt es wohl nur in der Schweiz, oder? Ich nehme etwa fünfzehn Stück. Einige werde ich auch an Fans vor der Halle verteilen. Warum nicht unseren französischen Nachbarn die echten Dinge näherbringen? Für Rosalía befestige ich einen Käse-Stick an einem Stoffkuh-Kuscheltier. Mein Leben verdient all diese kleinen Details.

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Showdown in der Stadt der Liebe

Freitag, 20. März. Aufstehen um 6 Uhr. TGV um 8.29 Uhr ab Genf. Ankunft um 11.44 Uhr am Gare de Lyon in Paris. Ich gehe direkt nach Bercy, nur wenige Minuten zu Fuss entfernt. Sieben Stunden Warten bis zum Einlass. Ich habe mich passend zum künstlerischen Konzept des Konzerts aufgestylt – Tutu, Korsett, Spitzenfoulard und rosafarbene Ballerinas. Rosalía beginnt ihr Konzert mit 30 Minuten Verspätung. Sie kommt aus einem weissen Würfel, wie eine klassische Balletttänzerin aus einer Spieluhr. Sie ist umwerfend. Die Menschen singen laut mit. Ich schwanke zwischen Aufregung und Angst. Sie muss meine kleine Kuh nehmen, die ich sorgfältig in meiner Tasche aufbewahre. Ich beschliesse, meine Chancen zu maximieren. Ich schreibe auf mein Handy: ‹I have Swiss cheese for you›. Ich habe schon gesehen, dass Fans solche Tricks nutzen, um die Aufmerksamkeit von Künstlern zu gewinnen.

Um 22.20 Uhr steigt Rosalía von der Hauptbühne herunter, berührt die Hände der Fans, unterschreibt einige Vinyls und geht dann durch den Bereich, um zur zweiten Bühne zu gelangen, wo sich ihr Orchester befindet. Ich bin dort, in diesem Gang, direkt an der Absperrung. Ich sehe sie kommen, mit ihrem Kameramann und gefolgt von ihrem Bodyguard. Sie lässt eine junge Frau direkt vor mir singen. Ich weiss, ich muss schnell handeln. Ich stehe kurz vor einem Herzinfarkt: jetzt oder nie.

Der Sprung zum Sieg! Und ZACK! Ich habe es geschafft, alles hat geklappt. Ich bin im Euphorie-Overload. Ich kann es kaum glauben. Ich bin völlig am Durchdrehen! I am CRAZY! Komplett verrückt! Ich bitte meine Nachbarn an der Absperrung, mir die Videos per AirdDrop zu schicken. Ich muss das auf Tiktok und Instagram posten. Ich kümmere mich darum, wenn ich gegen ein Uhr nachts im Hotel bin. In der Zwischenzeit geniesse ich den Rest dieses grossartigen Konzerts – ein wahres Meisterwerk.

Käseessen mit Rosalía?

Drei Tage später bin ich immer noch nicht von meinem kleinen Glücksrausch runtergekommen. Das in der Nacht von Freitag auf Samstag veröffentlichte Video hat bereits über eine Million Aufrufe auf Instagram und Tiktok. Die Tänzer meines Idols haben auf meine Story reagiert. Noch besser: Die Mutter von Rosalía hat meinen Post geliked. Sie hat sogar eines meiner Fotos ihrer Tochter in ihrem Feed geteilt.

Und jetzt warte ich auf ein Zeichen von Rosalía. Wer weiss, vielleicht treffen wir uns eines Tages bei einem Laib Gruyère AOP. Und dann wäre das wirklich der ultimative Erfolg.»

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