Darum gehts
- Melinda Gates spricht emotional über Ex-Mann Bills Verbindung zu Jeffrey Epstein
- Epstein behauptete, Gates habe Medikamente gegen sexuell übertragbare Krankheiten nehmen müssen
- Gates-Stiftung spendete seit 1994 über 100 Milliarden Dollar für wohltätige Zwecke
Als das Thema im NPR-Podcast «Wild Card» zur Sprache kommt, wird Melinda French Gates (61) emotional: Ihr Ex-Mann Bill (70) taucht in den Epstein-Akten auf. Fotos zeigen ihn lächelnd mit jungen Frauen.
«Es weckt Erinnerungen an sehr, sehr schmerzhafte Zeiten in meiner Ehe», erzählt die Philantropin, die sich 2021 von dem Microsoft-Mitgründer scheiden liess. «Ich habe das hinter mir gelassen. Ich habe es bewusst verdrängt und bin darüber hinweg.»
Beunruhigende Behauptungen über Bill Gates
In den vergangenen Tagen war eine Behauptung Epsteins durch die Presse gegeistert, wonach Gates einen Berater gebeten haben soll, ihm Medikamente zur Behandlung sexuell übertragbarer Krankheiten zu besorgen. Damit habe der Unternehmer «die Folgen des Geschlechtsverkehrs mit russischen Mädchen bewältigen» wollen. Epstein deutete ausserdem an, dass Gates die Antibiotika heimlich auch seiner Frau verabreichen wollte.
Gates' Sprecher wies die beunruhigenden Behauptungen laut «New York Post» als «völlig falsch» zurück und erklärte, dies sei ein Beweis dafür, dass der inzwischen verstorbene Sexualstraftäter darauf aus gewesen sei, seine prominenten Freunde «in eine Falle zu locken und zu diffamieren». French Gates sagt nun, dass diese und andere Anschuldigungen, die im Laufe der Jahre aufgetaucht seien, sie mit «unglaublicher Traurigkeit» erfüllt hätten.
Melinda French Gates: Ehe ging auch wegen Epstein zu Bruch
«Alle offenen Fragen müssen von diesen Leuten und meinem Ex-Mann beantwortet werden, nicht von mir», fordert sie. «Ich bin so froh, den ganzen Dreck hinter mir gelassen zu haben.»
Mit Epsteins Opfern hat sie Mitleid. «Ich hoffe, dass den betroffenen Frauen Gerechtigkeit widerfährt», bemerkte die Geschäftsfrau.
Bill und Melinda heirateten 1994 und gründeten gemeinsam die Gates-Stiftung, die seit ihrer Gründung mehr als 100 Milliarden Dollar für wohltätige Zwecke ausgegeben hat. 2021 kam es zur Scheidung. French Gates nannte später die Treffen von Gates mit Epstein als einen Hauptgrund für den Bruch und sagte, die Beziehung habe sie zutiefst beunruhigt.