«Beschiss am Zuschauer»
Fans stinksauer nach Unentschieden bei «Schlag den Star»

Premiere bei «Schlag den Star»: Am Samstag endete die Show erstmals ohne Sieger. Die Promi-Teilnehmerinnen teilten das Preisgeld von 100'000 Euro – was bei den Zuschauern für Empörung sorgte.
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Am Samstagabend ging «Schlag den Star» mit Moderatorin Lola Weippert (links) und Schlagerstar Vanessa Mai über die Bühne – Matthias Opdenhövel moderierte.
Foto: Joyn/Willi Weber

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Erstmals endet «Schlag den Star» unentschieden – Fans sind erbost
  • 100'000 Euro Preisgeld von Promis geteilt, Kritik an feministischer Botschaft
  • Fast 6 Stunden Show am 9. Mai sorgten für Zuschauerfrust
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Laszlo SchneiderTeamlead People-Desk

Erstmals gibt es beim ProSieben-Format «Schlag den Star» keinen klaren Sieger – und die Fans sind ausser sich. Am Samstagabend lieferten sich die «Let’s Dance»-Tänzerinnen Ekaterina Leonova (39) und Isabel Edvardsson (43) ein packendes Duell mit Schlagerstar Vanessa Mai (34) und Podcasterin Lola Weippert (30). Doch nach stundenlangen Wettkämpfen entschieden sich die Promis, den Gewinn von 100'000 Euro zu teilen. Ein Unentschieden, das bei den Zuschauern für Wut sorgt.

Die Sendung, die bis spät in die Nacht lief, war geprägt von Ehrgeiz und harten Kämpfen. Vanessa Mai musste sogar kurzzeitig medizinisch versorgt werden, nachdem sie einen Ball ins Gesicht bekam und blutete. «Fuck, tut das weh», schimpfte sie. Nach einer Werbepause kehrte sie jedoch zurück, und Isabel Edvardsson entschuldigte sich für den Vorfall. Die vier Frauen gaben alles – bis zum letzten Spiel, das schliesslich Geschichte schrieb.

«Dann gehen wir in die Geschichte ein!»

Beim finalen Spiel «Halten», bei dem die Teams eine fünf Kilogramm schwere Stange mit den Füssen halten sollten, war plötzlich Schluss. Statt um den Sieg zu kämpfen, liessen alle gleichzeitig los. «Dann gehen wir in die Geschichte ein!», rief Ekaterina Leonova begeistert. Lola Weippert (30) ergänzte: «Es hat nicht nur eine Frau Platz am Tisch, sondern vier!» Moderator Matthias Opdenhövel (55) bestätigte: «Es gab noch nie ein Unentschieden.»

Doch während die Promi-Damen das Ergebnis als symbolischen feministischen Akt feierten, brodelte die Stimmung im Netz. Auf der Plattform X liessen enttäuschte Fans ihrer Wut freien Lauf. «Schlag den Star hat mit der Ausgabe vom 9. Mai den absoluten Tiefpunkt erreicht», schrieb ein User. Ein anderer kritisierte: «Für mich das Ende des Formats.»

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Die Kritik richtete sich auch gegen den Sender ProSieben. «Wenn man so dämlich ist, dass man ein Spiel als letztes Spiel aussucht, das förmlich nach Absprache schreit, ist es nur logisch, dass das auch passiert», ärgerte sich ein Zuschauer. Die Entscheidung, das Preisgeld zu teilen, wurde von vielen als «Beschiss am Zuschauer» bezeichnet. «Dann waren die fast sechs Stunden Show für nichts», so ein frustrierter Fan. Ob «Schlag den Star» künftig auf solche Experimente verzichtet, bleibt abzuwarten.

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