Darum gehts
- Konny und Manu Reimann kämpfen seit Juni um Visa für Barbados-Umzug
- Probleme: US-Krankenversicherung ungültig, Zusatzversicherung zwingend erforderlich
- Haus: Grosse Renovierungen nötig, inklusive kaputter Klimaanlage und Schrottküche
Erst gestaltet sich die Haussuche schwierig, jetzt stellen sich die Behörden für das Visum quer. Für Konny (70) und Manu Reimann (57) wird der Traum von Barbados langsam zum Fluch der Karibik.
Vor drei Monaten hat das Kult-Auswanderer-Paar endlich sein neues Traumhaus auf der karibischen Insel gefunden und kann es eigentlich kaum erwarten, sein neues Abenteuer endlich zu starten. Doch ganz so schnell geht es eben doch noch nicht.
Die Behörden stehen ihnen im Weg
Wie die neueste Kabel-Eins-Folge von «Willkommen bei den Reimanns» zeigt, machen ihre Visa Probleme. Für einen Umzug brauchen die beiden nämlich eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, doch eine solche zu bekommen, ist schwieriger, als das passende Haus zu finden, wie sich nun herausstellt. Das Problem: Ihre US-amerikanische Krankenversicherung ist auf Barbados ungültig und die Behörden verlangen eine Zusatzversicherung. Das zehrt an Konny Reimanns Nerven, wie er zugibt. «Unglaublich viel Kleinkram», nervt er sich. Aber was muss, das muss. «Das Visum müssen wir in der Hand halten, bevor wir irgendetwas anderes organisieren», betont der Auswanderer.
Renovieren kann man trotzdem
Dennoch müssen die Reimanns aber nicht die Füsse stillhalten, sondern können schon jetzt anfangen, sich ihr neues Traumhaus so zurechtzuschustern, wie sie es gerne hätten. Und das scheint bitternötig zu sein, denn an dem neuen Anwesen gibt es einiges zu tun. «Hier muss gross renoviert werden», stellt Konny Reimann fest, als er die kaputte Klimaanlage im Gästehaus sieht. Ebenso wie die Äste auf der Hochspannungsleitung, einen tropfenden Wasserhahn, ein verstopftes Wasserrohr und die «Schrottküche», die Konny Reimann schon von Anfang an ein Dorn im Auge war.
Die beiden Deutschen machen sich also frisch ans Werk, Konny Reimann reisst beherzt den Ofen heraus – der dabei völlig kaputtgeht, wirft Bretter und Schrankteile mit Schwung aus dem Fenster. Seine Ehefrau muss dabei aufpassen, dass sie von den unerwarteten Flugobjekten nicht getroffen wird. Doch nach 23 Jahren Ehe kennt sie ihren Liebsten langsam. «Es ist nicht so ohne mit Konny», seufzt sie. Wie es aber nun mit den Visa der beiden weitergeht, das bleibt abzuwarten. Eine entsprechende Anfrage von Blick hat die Auswanderer-Familie bisher noch nicht beantwortet.