«Juna wohnt jetzt bei ihrem Papa»
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Anne Wünsche über Tochter:«Juna wohnt jetzt bei ihrem Papa»

Auswanderung nach Mallorca
Anne Wünsche lässt ihre Tochter in Deutschland zurück

Anne Wünsche lebt seit kurzem auf Mallorca, doch ihre Tochter Juna ist bei ihrem Vater in Deutschland. Grund dafür ist ein erbitterter Rechtsstreit zwischen Wünsche und ihrem Ex, der sie dazu zwang, ihre Tochter in Deutschland zurückzulassen.
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Anne Wünsche (Bild) musste ohne ihre Tochter nach Mallorca auswandern.
Foto: Instagram

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Anne Wünsche spricht über Tochter Juna, die beim Vater in Deutschland lebt
  • Wünsche zahlt 1000 Euro Unterhalt, sieht Juna nur zweimal monatlich
  • Rechtsstreit seit November 2025, Reiseverbot für Juna mittlerweile aufgehoben
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Silja AndersRedaktorin People

Anne Wünsche (34) bricht ihr Schweigen: Die ehemalige TV-Darstellerin spricht erstmals offen über die Umstände, weshalb ihre Tochter Juna nicht mit ihr nach Mallorca ausgewandert ist, sondern bei ihrem Vater Henning Merten (35) in Deutschland lebt. In einer Pressemitteilung und einer Reihe von Videos auf Instagram schildert sie den Rechtsstreit und die schwierige Frage, ob eine Mutter ohne ihr Kind auswandern darf. «Es war keine Entscheidung aus freien Stücken», erklärt Wünsche.

Seit November 2025 zieht sich der Rechtsstreit mit ihrem Ex-Partner hin. Merten habe Wünsche zunächst gemeinsame Ferien mit Juna verweigert, dann eine Ausreisesperre erwirkt und schliesslich den Fall vor Gericht gebracht.

«Ich habe mich wie eine Versagerin gefühlt»

«Es fühlt sich an wie ein Machtspiel», sagt Wünsche. Die Situation habe sie letztlich dazu gezwungen, den Kampf aufzugeben: «Ich werde nicht mehr vor Gericht ziehen oder weiter diskutieren. Mein Fokus liegt nur noch darauf, dass Juna (6) glücklich ist.» Laut Wünsche geniesst ihre Tochter beim Vater derzeit die volle Aufmerksamkeit, die sie sich immer gewünscht habe. «Schade, dass es erst jetzt passiert, aber Juna geht es gut damit», fügt Anne Wünsche hinzu.

Die Entscheidung, ihre Tochter beim Ex zu lassen, war für Wünsche ein schmerzhafter Prozess. «Ich habe viel geweint und mich wie eine Versagerin gefühlt», gibt sie zu. Sie betont jedoch, dass sie in diese Situation gedrängt wurde. «Es war nicht meine Entscheidung, mein Kind wegzugeben.» In ihr sei vieles zerbrochen, «vor allem der letzte Funke Respekt, den ich gegenüber Henning noch hatte».

Schwere Vorwürfe und Unterhaltszahlungen

Wünsche wirft ihrem Ex vor, sie und die Situation gezielt manipuliert zu haben. Schon der Plan, nach Dubai auszuwandern, sei von Merten durchkreuzt worden. Plötzlich habe Henning Merten ein Kinderzimmer für seine Tochter eingerichtet gehabt – nach Jahren ohne Unterhaltszahlung. «Das war kein Zufall», ist sich Wünsche sicher. Jetzt, wo die Tochter bei ihm wohnt, muss Wünsche ihrem Ex 1000 Euro pro Monat zahlen. «Das Geld will er offenbar in Immobilien investieren», behauptet die dreifache Mutter.

Obwohl das Reiseverbot für Juna mittlerweile aufgehoben wurde, sieht Wünsche ihre Tochter nur jedes zweite Wochenende in Berlin. In den Ferien darf Juna nach Mallorca kommen. «Ich wollte den Krieg nicht länger führen und habe mich bewusst zurückgenommen. Juna kann nichts für das, was zwischen uns Erwachsenen passiert ist», erklärt sie.

Wünsche wehrt sich gegen Egoismus-Vorwürfe

Den Vorwürfen, sie habe ihre Tochter aus egoistischen Gründen zurückgelassen, widerspricht Wünsche entschieden. «Von aussen mag es so aussehen, aber es war eine der härtesten Entscheidungen meines Lebens», sagt sie. Ihr Ziel sei es, Juna ein glückliches Leben zu ermöglichen, auch wenn sie selbst weiterhin mit den Konsequenzen ihrer Auswanderung leben müsse.

Eine Rückkehr Junas nach Mallorca schliesst Wünsche nicht aus, doch sie setzt ihre Priorität auf das Wohl ihrer Tochter: «Meine grösste Hoffnung ist, dass Juna glücklich ist. Alles andere wird die Zeit zeigen.»

Anfang des Jahres plante Wünsche noch, mit ihren drei Kindern von Berlin nach Zürich zu ziehen. Daraus wurde jedoch nichts, weil ihr Herz für Mallorca schlug und Zürich nur ein Kompromiss war, um näher an Berlin zu sein.

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