«Ich kündige sehr schnell»
Anne Wünsche wettert gegen ihre faulen Mitarbeiter

Klare Ansage von Anne Wünsche: Wer ihr Vertrauen missbraucht, verliert seinen Job. Mit Blick spricht die deutsche Onlyfans-Darstellerin über ihr Leben als Chefin.
Kommentieren
1/4
Stinksauer auf ihre faulen Mitarbeiter: Anne Wünsche.
Foto: imago/CHROMORANGE

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Anne Wünsche (34) verdient über 1,5 Millionen Fr. jährlich mit Online-Business
  • Ex-Mitarbeiterin manipulierte Gehaltslisten und überwies sich selbst mehr Geld
  • Ihr Team schrumpfte von 20 auf 10 Personen wegen Enttäuschungen und Diebstahl
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
JouSchu_Mueller_Fynn.jpg
Fynn MüllerPeople-Redaktor

Onlyfans-Star Anne Wünsche (34) hat sich über die letzten Jahre ein riesiges Imperium aufgebaut. Ihr Fokus liegt nicht mehr nur auf Erotik-Content, sondern auch auf Onlinekursen, ihrem eigenen Shop und Affiliate-Marketing. Über 1,5 Millionen Franken scheffelt sie damit jährlich, wie sie Blick einst verraten hat.

Zeitweise beschäftigte Wünsche über 20 Mitarbeitende. Zuletzt zog sie die Reissleine. Ihr Team besteht mittlerweile nur noch aus rund zehn Personen. Der Grund? Enttäuschungen, mangelnde Leistung und in mehreren Fällen sogar Diebstahl.

Im Gespräch mit Blick zeichnet die Influencerin ein schonungslos ehrliches Bild ihres Alltags als Chefin. Früher sei sie «zu lieb» gewesen, sagt Wünsche rückblickend. Ein Fehler, den sie teuer bezahlt habe. «Wenn du zu freundlich bist, wirst du schnell eher als Freundin gesehen – nicht als Führungskraft.»

Mitarbeiterin überweist sich mehr Geld

Ein Vorfall trifft sie besonders: Eine enge Mitarbeiterin soll Gehaltslisten manipuliert und sich selbst mehr Geld überwiesen haben. «Sie war unter anderem für Tabellen zuständig, die als Grundlage für Gehaltsüberweisungen dienten – und hat dort regelmässig ihre eigenen Zahlen nach oben korrigiert. Mir ist das lange nicht aufgefallen, weil ich viele Überweisungen hintereinander gemacht habe und mich auf die vorbereiteten Daten verlassen habe», so Wünsche.

Dabei bietet die Unternehmerin ihren Angestellten einiges: hohe Gehälter, Provisionen und sogar Luxusreisen. Einzelne Mitarbeitende nahm sie etwa mit nach Dubai, Businessclass-Flug und 5-Sterne-Hotel inklusive. Kostenpunkt: mehrere Tausend Euro.

Umso grösser der Frust, wenn Einsatz und Loyalität ausbleiben. Wünsche spricht offen aus, was viele Chefs denken: «Ein Gehalt ist keine Selbstverständlichkeit, sondern an eine bestimmte Leistung geknüpft.» Viele würden sich nicht in die Lage eines Unternehmers versetzen, der dieses Gehalt erst einmal erwirtschaften muss.

Sie kündigt, ohne zu zögern

Inzwischen sei Wünsche strenger geworden und ziehe schneller Konsequenzen, wenn sie merkt, dass sie ausgenutzt wird. «Ich kündige inzwischen sehr schnell. Denn es ist mein Geld, das ich investierte. Ich schenke es aber nicht, sondern möchte dafür eine Gegenleistung.»

Auch zur Arbeitswelt hat Wünsche eine deutliche Meinung. Es sei schwieriger geworden, verlässliche Mitarbeitende zu finden. Homeoffice werde teils ausgenutzt, Aufgaben unnötig in die Länge gezogen.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen