Alle sprechen über Geldsorgen
Die «Villa der Versuchung» wird zum Nörgel-Format

Finanzielle Nöte treiben Promis wie Jenny Elvers (54) und Paddy Kroetz in die «Villa der Versuchung». Doch die hohen Preise für Essen und Komfort lassen das Preisgeld von 250'000 Euro schnell schrumpfen.
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Verona Pooth moderiert «Villa der Versuchung».
Foto: SAT.1

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Promis zahlen hohe Summen für Luxus in «Villa der Versuchung»
  • Jenny Elvers kämpft mit Millionen-Schulden, andere Kandidaten ebenfalls pleite
  • Preisgeld von 250'000 Euro schrumpft schnell
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Saskia SchärRedaktorin People

In der Reality-TV-Serie «Villa der Versuchung» werden Promis zwar in eine Villa gesteckt, müssen dort jedoch für alles bezahlen, was auch nur ein wenig Komfort oder kulinarische Abwechslung bietet. Wer nicht nur Wasser und Kartoffeln essen will, kann sich beispielsweise für 300 Euro ein Ei oder für 500 Euro eine Flasche Wein kaufen. Die Benützung des Pools schlägt mit täglich 3000 Euro zu Buche. Das Preisgeld von 250'000 Euro minimiert sich so in Rekordzeit.

Dabei hätten dieses gleich mehrere Teilnehmende bitter nötig, wie sie freimütig erzählen. Schauspielerin Jenny Elvers (54) beispielsweise bezeichnet sich als pleite und schiebt den Grund dafür zum einen auf das Finanzamt, zum anderen auf ihre Scheidung, die «nicht günstig» gewesen sei. «Beschissener Ehevertrag!», so Elvers unter Tränen in der Sendung. Wegen der Forderung des Finanzamts habe sie schliesslich alles verkaufen müssen, was einen materiellen Wert hatte. «Wir reden hier von einer Summe in Millionenhöhe. Das kann mir das Genick brechen!» 

Der einstige Super-RTL-Moderator Paddy Kroetz (47) hat ebenfalls Geldsorgen. Sein Vertrag mit dem Sender wurde 2018 nach 19 Jahren nicht mehr verlängert, im TV fand er seither nicht mehr gross statt. Er verdient sein Geld auf Online-Plattformen wie Youtube oder Twitch, wodurch nach eigenen Angaben jedoch nur zwischen 1500 und 2300 Euro monatlich zusammenkommen. «Es ist nicht genug.»

Wie viel Geld bleibt übrig?

Finanzielle Nöte sind es auch, die Annika Kärsten-Hoenig (41) in ihr erstes Reality-TV-Format treiben. Durch die gesundheitlichen Probleme ihres Gatten Heinz Hoenig (74) ist das Ehepaar in eine finanzielle Schieflage gerutscht. «Trotz der wunderbaren Spenden und der finanziellen Unterstützung von Freunden und Fans von Heinz waren unsere Reserven total aufgebraucht», erklärte sie gegenüber «Bunte».

Ob überhaupt ein nennenswerter Betrag übrigbleibt, ist fraglich. Zur Erinnerung: In der ersten Staffel ging Siegerin Jasmin Herren (47) mit nicht einmal 10'000 Euro nach Hause. Sie kämpfte damals nach eigenen Angaben mit rund 400'000 Euro Schulden, die sie mit ihrem verstorbenen Ehemann Willi Herren in Verbindung brachte.

Die Kandidaten der diesjährigen Staffel haben nun allerdings die Chance auf einen Bonus von 50'000 Euro. Das Problem: Der kommt gemeinsam mit Dolly Buster, die definitiv nichts vom Sparen wissen will. 

«Villa der Versuchung» läuft bis zum 28. September jeweils montags um 20.15 Uhr auf Sat.1. 

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