Das Making-of des Pirelli-Kalenders für das Jahr 2027
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Reise nach Indien:Das Making-of des Pirelli-Kalenders für das Jahr 2027

Indischer Pirelli-Kalender
Das wahre Drama spielt abseits der Linse

Der streng limitierte Pirelli-Kalender 2027 zeigt Indien in zwei Gesichtern: glamourös und authentisch. Avani Rai ehrt ihren verstorbenen Vater durch einen bewegenden fotografischen Dialog über Zeit, Erinnerung und Liebe. Blick zeigt dir die ersten Making-of-Bilder.
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Das indische Model Bhavitha Mandava.
Foto: Alessandro Scotti

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der Pirelli-Kalender 2027 zeigt erstmals Indien, inszeniert Gegensätze eindrucksvoll
  • Nach Raghu Rais Tod führte Tochter Avani das Projekt emotional weiter
  • Über 200 Strassenkünstler und Stars wie Freida Pinto sind dabei
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Flavia SchlittlerRoyal- und People-Expertin

Man kann ihn nicht kaufen. Und nicht bestellen. Der streng limitierte Pirelli-Kalender ist seit Jahrzehnten eines der wohl exklusivsten Sammlerstücke der Fotowelt. Wer ihn besitzt, gehört zum erlesenen Kreis. Jetzt dringen erste Bilder und Infos zu «The Cal 2027» durch – und sie versprechen ein Werk, das Gänsehaut auslöst. 

Für die 53. Ausgabe reisen die Macher für das prestigeträchtige Kultprodukt erstmals nach Indien – und wagen ein faszinierendes Novum: Der Kalender zeigt das Land mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern. Hier opulente Studioinszenierungen vor den märchenhaften Palästen Rajasthans, dort das ungeschminkte Leben auf den pulsierenden Strassen von Alt-Delhi.

Das Drama abseits der Linse

Für den glamourösen Teil zeichnet der norwegische Starfotograf Sølve Sundsbø (55) verantwortlich, der die Hollywoodstars schon für den diesjährigen Pirelli vor seiner Linse inszenierte. Für ihn stand von Anfang an fest, dass Indien niemals bloss als exotische Kulisse dienen darf. «Ich wollte die Stärke, Eleganz und Tiefe indischer Frauen zeigen – nicht einen touristischen Blick von aussen», sagt er.

Sein Ziel sei ein «echter visueller Dialog» gewesen. Gerade die Gegensätze hätten ihn fasziniert. «Meine Arbeit ist kontrolliert, hochästhetisch und inszeniert. Indien dagegen ist wild, lebendig und unberechenbar.» Genau in diesem Spannungsfeld entstehe die Magie. «Dort, wo diese beiden Welten aufeinandertreffen, passiert etwas Besonderes.»

Doch das wahre Drama spielte sich abseits der Linse ab. Ursprünglich sollte der legendäre indische Dokumentarfotograf Raghu Rai (1942–2026) das Projekt gemeinsam mit Sundsbø realisieren. Doch nach Raghus plötzlichem Tod im April änderte sich alles. Was als Zusammenarbeit zweier Ausnahmekünstler geplant war, wurde zu einer zutiefst bewegenden Hommage.

Streng unter Verschluss

Seine Tochter Avani Rai (34) tritt mutig in die Fussstapfen ihres Vaters und führt dessen Vermächtnis weiter. Mit historischen Fotografien ihres Vaters in den Händen zog sie durch die Strassen Delhis und stellte Vergangenheit und Gegenwart eindrucksvoll gegenüber. Entstanden ist ein berührender Vater-Tochter-Dialog über Zeit, Erinnerung und Liebe – festgehalten in Bildern, die unter die Haut gehen.

Vor der Kamera versammelt sich eine hochkarätige Besetzung: Schauspielerin Freida Pinto (41), Bestsellerautorin Padma Lakshmi (55), Lyrikerin Rupi Kaur (33), Sitar-Virtuosin Anoushka Shankar (45), Schauspielerin Aditi Rao Hydari (39) und Hollywood-Newcomerin Avantika Vandanapu (21). Avani Rai setzt zusätzlich über 200 Strassenkünstler, Gaukler und ganz normale Menschen eindrucksvoll in Szene – und macht sie zu den eigentlichen Stars des Kalenders.

Die endgültigen Bilder bleiben bis Ende Jahr streng unter Verschluss. Doch schon jetzt steht fest: «The Cal 2027» wird weit mehr als ein Kalender. Er erzählt von Schönheit und Gegensätzen, von starken Frauen – und von einem Vater, dessen Blick dank seiner Tochter für immer weiterlebt.

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