Darum gehts
- Christa Rigozzi (42) trat Montagabend bei Riesenslalom in Flachau (A) an
- Disqualifikation nach Torfehler, trotz charmanten Reaktionen von Rigozzi und Russi
- Bernhard Russi fuhr 36.41 Sekunden, Rigozzi war 9.62 Sekunden langsamer
Stilsicher und voller Zuversicht stellt sich Moderatorin Christa Rigozzi (42) in der «Hermann Maier Star Challenge» dem Riesenslalom. Am Montagabend wagten sich Stars und ehemalige Ski-Profis auf der legendären Weltcupstrecke in Flachau (A) an den Start. Beim Charity-Event, der live auf ORF 1 und SRF 2 übertragen wurde, siegte die Schweiz im Länderkampf gegen Österreich.
Rigozzi bildete dabei mit Bernhard Russi (77), Olympiasieger von 1972, ein Duo. Die Urner Ski-Legende war der älteste aller Teilnehmer und fuhr vor ihr. Nach seiner Fahrt von 36.41 Sekunden musste Rigozzi oben am Start angeben, wie viele Sekunden sie langsamer sein würde als er – und meinte selbstbewusst: acht. Am Schluss waren es 9.62 Sekunden mehr. Bei dem sportlich unterhaltsamen Wettkampf ging es darum, welches der 14 Teams die geringste Zeitdifferenz aufweist.
Bernhard Russi nimmt Fehler auf sich
Blöd nur: Die Tessinerin verpasste eines der letzten Tore, woraufhin beide disqualifiziert wurden. Dennoch erklärte sie den Patzer gewohnt charmant gegenüber Moderatorin Annette Fetscherin (42): «Weil ich einfach nur noch zu Bernhard kommen wollte.» Ebenso charmant reagierte Russi auf die Disqualifizierung: «Der Fehler liegt bei mir. Bei der Inspektion habe ich ihr nicht klar gesagt, dass dieses Tor dazugehört.»
Doch viele sahen in Christa Rigozzis Gesicht mehr als nur Freude über die Teilnahme am karitativen Event. Waren es Tränen? Auf Anfrage von Blick erklärt die Miss Schweiz von 2006: «Ich hatte eigentlich keine Tränen, es war mega kalt, regnete und war eisig.» Zudem sei es ihr erster Riesenslalom gewesen. Und doch: «Natürlich war ich enttäuscht wegen des verpassten Tors. Auch, weil bei den Proben alles super lief.»
Regen und eisige Piste
Als sie an der Reihe war, sei die Piste durch den Regen noch eisiger geworden. «Und ich bin direkt und schnell ins Ziel gefahren.» Die Folge: Disqualifizierung. «Am Anfang war ich sauer, aber Bernhard und alle anderen haben mich beruhigt und gesagt, ich sei super gefahren, das passiere auch bei den Profis.»
Christa Rigozzi war die einzige Schweizer Teilnehmerin, die nicht aus dem Profi-Sport kam – «was alle sehr geschätzt haben. Schlussendlich ging es um Spass und Charity».