Hausmittel gegen Spinnen
Dieser einfache Trick soll Spinnen aus der Wohnung fernhalten

Kaum schlafen wir vermehrt mit offenen Fenstern, tauchen sie in Wohnungen auf: Spinnen. Für viele Menschen sind die kleinen Achtbeiner harmlos, andere bekommen beim Anblick sofort Gänsehaut.
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Spinnen im Haus sind eher nicht so gerngesehene Besucher.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Rosskastanien sollen Spinnen fernhalten, wissenschaftlich ist die Wirkung aber unbewiesen
  • Starke Gerüche wie Pfefferminz oder Zitrone helfen ebenfalls gegen Spinnen
  • Experten raten, Spinnen lebend zu fangen und draussen freizulassen
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Im Netz kursiert ein ungewöhnlicher Trick, der Spinnen fernhalten soll – mit einem Gegenstand, den viele bereits zu Hause haben.

Kastanien gegen Spinnen?

In sozialen Netzwerken schwören zahlreiche Nutzer auf Rosskastanien als natürliches Mittel gegen Spinnen. Die Idee dahinter: Einige Kastanien werden in Zimmerecken, auf Fensterbänke oder nahe Türen gelegt, damit die Tiere fernbleiben.

Der Glaube hält sich seit Jahren hartnäckig. Angeblich enthalten Kastanien Stoffe wie Saponine, deren Geruch Spinnen abschrecken soll. Wissenschaftlich eindeutig bewiesen ist die Wirkung allerdings bisher nicht.

Trotzdem berichten viele Menschen, dass sie mit dem Trick gute Erfahrungen gemacht haben – zumindest subjektiv.

Warum Spinnen überhaupt ins Haus kommen

Spinnen verirren sich meist nicht zufällig in Wohnungen. Vor allem im Herbst suchen viele Arten geschützte Orte für die Paarung oder zum Überwintern.

Besonders grosse Hausspinnen tauchen dann plötzlich in Badezimmern, Kellern oder Schlafzimmern auf. Helle Wände und warme Räume bieten ihnen gute Bedingungen.

Experten betonen allerdings: Spinnen wollen eigentlich gar nicht in unsere Wohnungen. Denn dort finden sie oft weniger Nahrung als draussen. Der Hauptgrund für ihr Auftauchen ist die Suche nach Partnern.

Diese Gerüche mögen Spinnen gar nicht

Neben Kastanien gibt es weitere Hausmittel, die helfen können, Spinnen fernzuhalten. Besonders beliebt sind starke Gerüche, die viele Tiere meiden.

Dazu gehören:

  • Pfefferminz
  • Zitrone
  • Essig

Viele sprühen deshalb verdünntes Pfefferminzöl oder Essigwasser in Ecken, an Fensterrahmen oder entlang von Fussleisten. Auch Reinigungsmittel mit Zitronenduft gelten als hilfreich.

Sauberkeit hilft tatsächlich

Wer weniger Spinnen in der Wohnung haben möchte, sollte vor allem ihre Nahrungsquelle reduzieren. Denn wo viele Insekten sind, fühlen sich auch Spinnen wohl.

Hilfreich sind deshalb regelmässiges Staubsaugen, alte Spinnweben sofort entfernen, Ritzen und kleine Öffnungen abdichten und nachts weniger Licht bei offenen Fenstern brennen lassen, denn Licht zieht Mücken und Fliegen an – und die wiederum locken Spinnen an.

Keine Gefahr für Menschen

Auch wenn viele Angst vor Spinnen haben: Die meisten heimischen Arten in der Schweiz sind für Menschen völlig ungefährlich. Im Gegenteil – sie helfen sogar dabei, andere Insekten in Schach zu halten.

Wer die Tiere trotzdem nicht in der Wohnung haben möchte, kann es also zuerst mit sanften Hausmitteln versuchen – vielleicht sogar mit ein paar Kastanien in der Ecke.

Spinnen besser nicht töten

Tierexperten raten zudem davon ab, Spinnen einfach zu töten oder mit dem Staubsauger einzusaugen. Viele Tiere sterben dabei unnötig oder werden schwer verletzt. Wer eine Spinne in der Wohnung entdeckt, kann sie stattdessen schonend mit einem Glas und einem Stück Papier einfangen und draussen freilassen.

Das ist nicht nur tierfreundlicher – Spinnen erfüllen auch eine wichtige Funktion in der Natur, weil sie Mücken, Fliegen und andere Insekten fressen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.

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