Kurzbesuch kostet 10 Euro
Venedig verlangt auch an Ostern Eintritt

Schlechte Nachrichten für alle Venedig-Fans: Seit Karfreitag bittet die Lagunenstadt Touristen wieder zur Kasse. Mit dem Geld soll der Massentourismus in der italienischen Traumdestination besser gesteuert werden können.
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Venedig: Die Lagunenstadt in Norditalien zieht Touristen an wie ein Magnet.
Foto: UIG via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Venedig verlangt ab heute Eintrittsgebühren von Kurzbesuchern – bis zu 10 Euro
  • Kinder unter 14 Jahren und Übernachtungsgäste sind von Gebühren befreit
  • 2025 brachten Eintrittsgebühren 5,4 Mio. Euro von 720'000 Besuchern ein
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Ulrich RotzingerWirtschaftschef

Es geht in die dritte Saison, ab heute Karfreitag wird wieder einkassiert: 10 Euro sind fällig, wer Venedig spontan einen Kurzbesuch abstattet. Auch wenn es nur für ein paar Stunden ist, an denen man sich als Tourist den Markusplatz oder die Rialtobrücke anschaut und durch die romantischen Gassen schlendert. 

Wer mindestens drei Tage vorher den Tagesbesuch bucht, kommt mit 5 Euro pro Eintrittsticket für die norditalienische Lagunenstadt davon. Die Gebühr ist fällig zwischen 8.30 und 16.30 Uhr an insgesamt 60 Tagen bis zum 26. Juli 2026. Das sind so viele Tage wie nie zuvor. Im ersten Jahr war die Gebühr nur an 29 Tagen fällig.

Kinder unter 14 brauchen kein Ticket

Lösen und bezahlen kann man das Ticket via Internet. Kommt man in eine Kontrolle, muss der QR-Code des Online-Tickets gezeigt werden. Immerhin: Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren brauchen kein Ticket für den Stadtbesuch. Und gut zu wissen: Wer in Venedig übernachtet, muss ebenfalls kein Eintrittsticket lösen. Dafür ist eine Kurtaxe pro Person fällig.

Venedig gehört zu den meistbesuchten Städten der Welt. Schätzungen beziffern die Zahl der Touristinnen und Touristen auf 15 Millionen pro Jahr. Gerade in der touristischen Hochsaison ist in den Gassen der Lagunenstadt kaum ein Durchkommen mehr. Mit den Einnahmen der Eintrittsgebühr sollen der Massentourismus und dessen negative Auswüchse besser gesteuert werden können. 

In der vergangenen Saison kamen 5,4 Millionen Euro zusammen aus der Eintrittsgebühr. Dafür registriert hatten sich über 720'000 Kurzbesucher. Wie hoch die Dunkelziffer jener ist, die sich um die Gebühr herummogeln, ist nicht bekannt.

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