Wer vermisst seine Schlange?
Exotische Kornnatter am Aareufer entdeckt

Eine Kornnatter aus den USA sorgte am Dienstag in Bern für Aufregung. Gärtner fanden die ungiftige Schlange am Aareufer. Schutz und Rettung Bern brachte sie in Sicherheit, während der Tierpark nun nach dem Besitzer sucht.
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Diese Schlange wurde diese Woche in Bern entdeckt.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mitarbeitende fanden am Dienstag am Aareufer in Bern eine exotische Kornnatter
  • Die ungiftige, rot-orange Schlange stammt ursprünglich aus dem Osten der USA
  • Das Tier ist in Quarantäne, Tierpark Bern sucht Besitzer über Tiermeldezentrale
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Gina Grace ZurbrüggRedaktorin News

Am Dienstagmorgen mähte das Personal der Stadt Bern das Aareufer. In der Nähe des Altenbergstegs fanden sie eine «rot/orange» Kornnatter und meldeten den Fund sofort der Notrufzentrale, wie der «Bund» berichtete.

Daraufhin rückte Schutz und Rettung Bern aus. «Da es sich beim Tier um eine nicht heimische Art handelt, haben unsere Feuerwehrleute sie eingefangen und dem Tierpark Bern in Obhut gegeben», schrieb die Organisation auf Facebook. 

Die Schlange gehört zur Art der Kornnattern, die im Osten der USA beheimatet und ungiftig sind. Nun sucht der Tierpark die Halterin oder den Halter des Tieres.

Dazu wurde die Kornnatter auf der Onlineplattform der Schweizerischen Tiermeldezentrale (STMZ) registriert. Das Foto zur Meldung zeigt das Tier in einer transparenten Plastikbox mit der Aufschrift «Nur für Polizei-Tiere». Es befindet sich derzeit in Quarantäne. Auch andere ausgebüxte Tiere sorgten schon für Aufregung.

Flamingo geht auf Stadt Entdeckung

Ein junger Flamingo büxte im Jahr 2018 aus dem Tierpark Dählhölzli aus und erkundete auf eigene Faust die Berner Innenstadt. Er gehörte zu einer Gruppe «Zugezogener», die erst ein Jahr zuvor aus Basel gekommen war. Da der Vogel bei seinen Artgenossen im Tierpark noch keinen richtigen Anschluss gefunden hatte, suchte er sich sein Abenteuer kurzerhand in der Stadt.

Der Elefant in der Bahnhofstrasse

Die Elefantendame Sabu vom Circus Knie verlor 2010 die Orientierung auf dem Weg zu ihrem Stall und entschied sich stattdessen für einen Ausflug zum Zürichsee. Als ihre Pfleger versuchten, das Bad zu verhindern, suchte Sabu das Weite und marschierte schnurstracks in die Innenstadt.

Das Abenteuer dauerte etwa eine Stunde, ehe Sabu wohlbehalten und von der Polizei begleitet, ohne Sachschaden, wieder eingefangen werden konnte.

Wallaby-Dame Susi auf Entdeckungstour

1999 sorgte ein zweieinhalbjähriges Wallaby-Mädchen in Emmen LU für Erstaunen. Susi überwand nachts die zwei Meter hohe Umzäunung ihres Geheges und entschied sich für einen nächtlichen «Schaufensterbummel» bei einem lokalen Einkaufszentrum. Ihre Route führte sie anschliessend weiter entlang der Reuss, bis ihre Freiheit in einem Maisfeld ein Ende fand. Dort konnte das Tier erfolgreich mit einem Netz gestoppt und eingefangen werden.


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