Brutale «Finning»-Methode
Mehr als 1,5 Tonnen Haiflossen in Brasilien beschlagnahmt

Die Bundespolizei hat über 1,5 Tonnen Haiflossen beschlagnahmt und sieben Menschen festgenommen. Brasilien verbietet den gezielten Fang von Haien und den Handel mit Haiteilen ohne Genehmigung.
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Mehr als 1,5 Tonnen Haiflossen hat die brasilianische Bundespolizei beschlagnahmt und sieben Menschen festgenommen. (Symbolbild)
Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

Darum gehts

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  • Brasilianische Polizei beschlagnahmt 1,5 Tonnen Haifischflossen und verhaftet sieben Personen
  • Flossen stammen von bedrohten Haiarten, gewonnen durch grausame «Finning»-Methode
  • Vier Brasilianer, drei Chinesen unter Verdächtigen, Material wird analysiert
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Die brasilianische Bundespolizei hat mehr als 1,5 Tonnen Haifischflossen beschlagnahmt und sieben Menschen festgenommen. Die Flossen stammen von Haien verschiedener Arten, darunter auch bedrohte Spezies, wie die Polizei mitteilte. Sie befanden sich demnach in unterschiedlichen Trocknungsstadien.

Nach Angaben des Umweltinstituts Inema werden die Flossen durch die sogenannte «Finning»-Methode gewonnen, bei der Haien die Flossen abgeschnitten und die Tiere anschliessend noch lebend ins Meer zurückgeworfen werden. Das brasilianische Recht verbietet den gezielten Fang von Haien sowie die Lagerung, den Transport, die Verarbeitung oder den Handel mit Teilen dieser Tiere ohne Genehmigung. Haifischflossen gelten nach Angaben der Polizei auf dem internationalen Markt als besonders lukrativ.

Unter den Verdächtigen, die in der Gemeinde Rodelas im Norden des Bundesstaates Bahia festgenommen wurden, sind vier Brasilianer – darunter ein Minderjähriger – sowie drei chinesische Staatsangehörige. Sie müssen sich wegen Verbrechen gegen die Tierwelt, qualifizierter Hehlerei sowie Beteiligung eines Minderjährigen verantworten. Das beschlagnahmte Material soll nun von Umweltbehörden analysiert werden.

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