Darum gehts
- Hunde bewegen sich und bellen oft im Schlaf, meist harmlos
- Kleine Hunde träumen häufiger, REM-Phase beginnt bereits nach 10 Minuten
- Bei plötzlicher Desorientiertheit oder Unruhe Tierarzt aufsuchen
Genau wie Menschen durchlaufen auch Hunde verschiedene Schlafphasen, und während einer dieser Phasen kommt es oft dazu, dass die Vierbeiner sich ungewöhnlich bewegen oder bestimmte Laute von sich geben. Hundebesitzer schauen dabei oft mit einer gewissen Sorge zu. Zum Glück steckt in den meisten Fällen ein völlig harmloser Grund dahinter.
Schläft ein Hund ein, folgt vorerst ein leichter Schlaf. Danach tritt die sogenannte Non-REM-Phase ein, die für die körperliche Erholung zentral ist. Darauf folgt wiederum die REM-Phase, die sich durch schnelle Augenbewegungen hinter den geschlossenen Lidern auszeichnet. In dieser Phase tauchen die Vierbeiner dann in ihre Traumwelt ein. Ihre Träume zeigen sich unter anderem dann, wenn sie mit den Beinen strampeln, mit den Pfoten zucken, winseln oder gar bellen.
Hunde bewegen sich, während sie träumen
Wovon Hunde tatsächlich träumen, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Experten vermuten jedoch, dass ihre Träume mit Erlebnissen aus dem Alltag zusammenhängen. Möglicherweise erlebt dein Vierbeiner im Schlaf ein Spiel, einen Spaziergang oder eine Begegnung mit einem anderen Hund.
Interessant ist, dass der Schlafrhythmus nicht bei allen Hunden derselbe ist. Bei grossen Hunden tritt die REM-Phase laut dem Psychologen Stanley Coren etwa alle 90 Minuten auf. Bei kleineren Rassen ist dies zum Teil bereits nach 10 Minuten der Fall. Demnach treten kleinere Hunde häufiger in die Traumphase ein – und bewegen sich im Schlaf normalerweise mehr.
Treten im Wachzustand weitere Symptome auf, sollte man zum Tierarzt
Sollten Bellen und intensive Bewegungen jedoch plötzlich auftreten und deutlich häufiger vorkommen als zuvor, sollte man das seinem Tierarzt mitteilen. Sollten neben dem ungewöhnlichen Verhalten im Schlaf auch Symptome im Wachzustand auftreten, können diese einen Hinweis für gesundheitliche Probleme darstellen. Zu den Symptomen gehören unter anderem Desorientiertheit, Unruhe und plötzliche Verhaltensänderungen. Wenn der Hund nach dem Aufwachen normal frisst, spielt und keine anderen Verhaltensänderungen auftreten, besteht hingegen kein Grund zur Sorge.
Neben gesundheitlichen Gründen vermuten auch viele Hundeeltern Albträume hinter dem auffälligen Schlafverhalten ihrer Hunde. Dann stellt sich die Frage, ob der Vierbeiner geweckt werden sollte. Da ein Hund, der plötzlich aufwacht, oftmals nicht weiss, wo er ist, raten Experten jedoch davon ab. Stattdessen sollte man darauf warten, bis er von alleine aufwacht.
Dieser Artikel erschien zuvor auf Blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.