Darum gehts
- Samsung entwickelt KI zur Erkennung von Tiergesundheit
- Fotoanalyse zeigt Zahn-, Augen- oder Gelenkprobleme bei Haustieren
- Technologie auf VivaTech 2026 vorgestellt, Rollout-Datum unklar
Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den Alltag – jetzt auch bei der Gesundheit von Haustieren. Samsung arbeitet an einer neuen Funktion, die mithilfe von KI mögliche gesundheitliche Probleme bei Hunden, Katzen und anderen Tieren erkennen soll.
Die Idee: Ein einfaches Foto des Tieres soll genügen, damit das System eine erste Einschätzung liefert.
KI soll Veränderungen am Tier erkennen
Die geplante Funktion basiert auf einem Algorithmus, der visuelle Daten analysiert. Laut Hersteller soll die KI in der Lage sein, mögliche Auffälligkeiten zu erkennen – etwa Hinweise auf Zahnprobleme, Augenkrankheiten wie Katarakt oder Probleme mit Gelenken und Knochen. Die Analyse erfolgt über das Smartphone in Kombination mit der Plattform Samsung Health.
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Teil eines grösseren Ökosystems
Vorgestellt wurde die Technologie im Rahmen der Konferenz VivaTech 2026. Dort präsentierte Samsung das sogenannte «Connected Care Ecosystem», das Haustierbesitzern helfen soll, Gesundheitsveränderungen früher zu erkennen und besser im Blick zu behalten. Damit setzt der Konzern stärker auf vernetzte Gesundheitslösungen, die nicht nur Menschen, sondern auch Tiere einschliessen.
Ergänzung statt Ersatz für den Tierarzt
Wichtig: Samsung betont ausdrücklich, dass die KI keine tierärztliche Diagnose ersetzt. Die Ergebnisse sollen lediglich als Hinweis dienen, um mögliche Probleme früh zu erkennen und rechtzeitig einen Facharzt aufzusuchen. Gerade diese Einordnung ist entscheidend, da KI-Analysen immer nur unterstützend funktionieren können und keine medizinische Untersuchung ersetzen.
Rollout noch unklar
Wann und wo die Funktion genau verfügbar sein wird, ist derzeit noch offen. Laut Samsung hängt der Start von der jeweiligen Region ab, weshalb ein globaler Rollout nicht gleichzeitig erfolgen soll. Für Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz bedeutet das: Selbst wenn die Technologie kommt, könnte sie nicht sofort verfügbar sein.
Praktische Hilfe mit Grenzen
Die neue Funktion zeigt, wohin sich Smart-Health-Anwendungen entwickeln: weg von reinen Fitness-Trackern hin zu umfassenderen Gesundheitsassistenten – auch für Tiere. Ob sich die KI im Alltag wirklich bewährt, wird sich erst im praktischen Einsatz zeigen. Klar ist aber schon jetzt: Sie ist als Unterstützung gedacht, nicht als Ersatz für den Tierarzt.
Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.