Tech & Innovation
Samsung plant KI für Haustiere: Was dein Handy bald erkennen soll

Samsung arbeitet an einer neuen KI-Funktion, die über das Smartphone mögliche Gesundheitsprobleme bei Haustieren erkennen soll. Ein Foto genügt, und die Analyse startet. Die Technologie soll früh Hinweise liefern – ersetzt aber keinen Tierarztbesuch.
Kommentieren
Ein einfaches Foto des Tieres soll genügen, damit das System eine erste Einschätzung liefert.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Samsung entwickelt KI zur Erkennung von Tiergesundheit
  • Fotoanalyse zeigt Zahn-, Augen- oder Gelenkprobleme bei Haustieren
  • Technologie auf VivaTech 2026 vorgestellt, Rollout-Datum unklar
Blick_APP_DE_WeissRot_XXXHDPI-1024x1024_RGB.png
Blick Lifestyle

Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den Alltag – jetzt auch bei der Gesundheit von Haustieren. Samsung arbeitet an einer neuen Funktion, die mithilfe von KI mögliche gesundheitliche Probleme bei Hunden, Katzen und anderen Tieren erkennen soll.

Die Idee: Ein einfaches Foto des Tieres soll genügen, damit das System eine erste Einschätzung liefert.

KI soll Veränderungen am Tier erkennen

Die geplante Funktion basiert auf einem Algorithmus, der visuelle Daten analysiert. Laut Hersteller soll die KI in der Lage sein, mögliche Auffälligkeiten zu erkennen – etwa Hinweise auf Zahnprobleme, Augenkrankheiten wie Katarakt oder Probleme mit Gelenken und Knochen. Die Analyse erfolgt über das Smartphone in Kombination mit der Plattform Samsung Health.

Wähle Blick als bevorzugte Quelle in Google

So siehst du unsere wichtigsten News, Hintergründe und Geschichten häufiger direkt in deinen Suchergebnissen.

So siehst du unsere wichtigsten News, Hintergründe und Geschichten häufiger direkt in deinen Suchergebnissen.

Teil eines grösseren Ökosystems

Vorgestellt wurde die Technologie im Rahmen der Konferenz VivaTech 2026. Dort präsentierte Samsung das sogenannte «Connected Care Ecosystem», das Haustierbesitzern helfen soll, Gesundheitsveränderungen früher zu erkennen und besser im Blick zu behalten. Damit setzt der Konzern stärker auf vernetzte Gesundheitslösungen, die nicht nur Menschen, sondern auch Tiere einschliessen.

Ergänzung statt Ersatz für den Tierarzt

Wichtig: Samsung betont ausdrücklich, dass die KI keine tierärztliche Diagnose ersetzt. Die Ergebnisse sollen lediglich als Hinweis dienen, um mögliche Probleme früh zu erkennen und rechtzeitig einen Facharzt aufzusuchen. Gerade diese Einordnung ist entscheidend, da KI-Analysen immer nur unterstützend funktionieren können und keine medizinische Untersuchung ersetzen.

Rollout noch unklar

Wann und wo die Funktion genau verfügbar sein wird, ist derzeit noch offen. Laut Samsung hängt der Start von der jeweiligen Region ab, weshalb ein globaler Rollout nicht gleichzeitig erfolgen soll. Für Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz bedeutet das: Selbst wenn die Technologie kommt, könnte sie nicht sofort verfügbar sein.

Praktische Hilfe mit Grenzen

Die neue Funktion zeigt, wohin sich Smart-Health-Anwendungen entwickeln: weg von reinen Fitness-Trackern hin zu umfassenderen Gesundheitsassistenten – auch für Tiere. Ob sich die KI im Alltag wirklich bewährt, wird sich erst im praktischen Einsatz zeigen. Klar ist aber schon jetzt: Sie ist als Unterstützung gedacht, nicht als Ersatz für den Tierarzt.

Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen