Darum gehts
- Die CSS fördert die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden mit nachhaltigen Massnahmen und individueller Betreuung
- Basis für das betriebliche Gesundheitsmanagement ist eine jährliche Gesundheitsumfrage
- 2025 wurde die CSS zum vierten Mal mit dem Label «Friendly Work Space» von Gesundheitsförderung Schweiz ausgezeichnet
«Wichtig ist, dass man nicht einfach Pflästerli-Politik betreibt, sondern die Gesundheitsmassnahmen nachhaltig plant.» Priska Duss formuliert diesen Satz gleich zu Beginn des Gesprächs in der lebhaften Kantine des Versicherers CSS in Luzern. Ihre Kollegin Andrea Hunkeler ergänzt: «Wir überlegen bei jeder Aktion, wie wir diese sinnvoll und effektiv in den Arbeitsalltag unserer Mitarbeitenden integrieren können.»
Priska Duss ist verantwortlich für das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM), Andrea Hunkeler unterstützt sie als Gesundheitscoach und BGM-Fachspezialistin, zusammen mit weiteren Kolleginnen und Kollegen. Basis für das jeweilige Angebot des betrieblichen Gesundheitsmanagements ist eine jährliche Gesundheitsumfrage.
Die CSS – eine der führenden Krankenversicherungen der Schweiz – setzt bei ihren Mitarbeitenden um, was sie ihren 1,7 Millionen Kundinnen und Kunden empfiehlt: einen bewussten Umgang mit Gesundheit. 2025 wurde die CSS zum vierten Mal mit dem Label «Friendly Work Space» von der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz zertifiziert. Das Re-Assessment bestätigt: Die Massnahmen sind systematisch verankert und werden kontinuierlich weiterentwickelt.
Gesundheitsumfrage: «Fiebermesser» des Unternehmens
Seit 2022 führt die CSS jeweils im September eine Gesundheitsumfrage bei allen Mitarbeitenden durch, die sich auch an der Job-Stress-Analysis von Gesundheitsförderung Schweiz orientiert. Das ist ein Mitarbeitenden-Befragungstool mit einem Benchmark von über 1000 Organisationen und 100'000 Mitarbeitenden. «Dadurch haben wir eine Vergleichbarkeit nach aussen», sagt die BGM-Verantwortliche.
Andrea Hunkeler ist überzeugt: «Die Gesundheitsumfrage ist unser Fiebermesser: Sie zeigt uns, wo die Temperatur steigt, wo Fieber herrscht und wie es um die Gesundheit der Mitarbeitenden steht.» Die letzte Umfrage 2025 hat verdeutlicht, dass Handlungsbedarf bei drei Gesundheitsthemen besteht: Resilienz, Bewegung und Ergonomie sowie Schlaf.
Von der Resilienz-Toolbox bis zur Zehn-Minuten-Pause
Gegen das «Fieber» hat das Tandem Duss/Hunkeler beziehungsweise haben die Fachbereiche BGM und Gesundheitscoaches mit drei Schwerpunktmassnahmen reagiert:
- Resilienz-Toolbox: Im Jahr 2025 wurde ein Angebot entwickelt, das Führungspersonen direkt für ihre Teams buchen können. Nach einem einstündigen Inputreferat eines Gesundheitscoaches erhalten die Teams ein Booklet mit acht Themen – von Achtsamkeit über Selbstverantwortung bis zu Zukunftsorientierung. Die Mitarbeitenden können individuell reflektieren oder im Team diskutieren und voneinander lernen.
- Bewegungs- und Mikropausen: Um Kopf-, Nacken-, Rückenschmerzen vorzubeugen und entgegenzuwirken, bietet das BGM einen Workshop zu Bewegung und Ergonomie. Dieser stösst auf reges Interesse. Zusätzlich können Mitarbeitende im März jeden Dienstag und Donnerstag an zehnminütigen Onlinebewegungspausen teilnehmen, angeleitet von Gesundheitscoaches. «Mit einfachen, bürotauglichen Übungen kann man neue Energie tanken, die Körperhaltung verbessern und die Konzentration steigern», erklärt Hunkeler.
- Schlaf-Webinar: «Ein erholsamer Schlaf bildet die Basis für unsere körperliche und mentale Gesundheit», betont Priska Duss. In einem Webinar erklären Schlafexpertinnen, wie Schlaf mit Bewegung, Ernährung und mentaler Gesundheit zusammenhängt. Konkrete Rituale – wie eine Tasse Tee und 30 Minuten lesen vor dem Zubettgehen – werden als praktische Tipps vermittelt.
Das Label «Friendly Work Space» setzt den Schweizer Qualitätsstandard für systematisch umgesetztes betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und wird vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) gestützt.
Bisher wurden 111 Organisationen mit über 213’000 Mitarbeitenden in der Schweiz und Liechtenstein mit dem Label ausgezeichnet.
Die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz, die einen gesetzlichen Auftrag hat, stellt die Zertifizierung aus. Basis bilden 14 Qualitätskriterien, welche die Gesundheit der Mitarbeitenden fassbar und bewertbar machen und von unabhängigen, externen Assessierenden geprüft und bestätigt werden.
«Systematisches BGM lohnt sich für Firmen und Organisationen unter anderem aufgrund der präventiven Wirkung, der Massnahmen zur raschen Wiedereingliederung und der entsprechenden Kosteneinsparungen. BGM und das Label ‹Friendly Work Space› werden zudem immer wichtiger im Employer Branding», so Thomas Brändli, Projektleiter Kommunikation BGM.
Das Label «Friendly Work Space» setzt den Schweizer Qualitätsstandard für systematisch umgesetztes betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und wird vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) gestützt.
Bisher wurden 111 Organisationen mit über 213’000 Mitarbeitenden in der Schweiz und Liechtenstein mit dem Label ausgezeichnet.
Die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz, die einen gesetzlichen Auftrag hat, stellt die Zertifizierung aus. Basis bilden 14 Qualitätskriterien, welche die Gesundheit der Mitarbeitenden fassbar und bewertbar machen und von unabhängigen, externen Assessierenden geprüft und bestätigt werden.
«Systematisches BGM lohnt sich für Firmen und Organisationen unter anderem aufgrund der präventiven Wirkung, der Massnahmen zur raschen Wiedereingliederung und der entsprechenden Kosteneinsparungen. BGM und das Label ‹Friendly Work Space› werden zudem immer wichtiger im Employer Branding», so Thomas Brändli, Projektleiter Kommunikation BGM.
Führungspersonen als Schlüssel zum Erfolg
Den Führungspersonen komme eine zentrale Rolle zu, betont Andrea Hunkeler: «Sie sind nah bei den Mitarbeitenden und bemerken Veränderungen. Mit Empathie sollen sie Probleme frühzeitig ansprechen und Unterstützung anbieten.» Basis ist dabei ihre eigene Gesundheit, dass sie ausgeglichen sind und eine gute Resilienz haben. Denn nur wer selbst ein gesundes Stresslevel hat, kann auf das Team achten.
Vorgesetzte werden in einem spezifischen Seminar darin geschult, wie sie heikle Themen ansprechen können. Sehr häufig handelt es sich um Absenzen oder Veränderungen im Verhalten oder bei der Leistung. Die Ursachen sind vielfältig: Konflikte am Arbeitsplatz, Schlafentzug wegen eines Neugeborenen oder Überlastung durch Personalausfälle. «All diese Faktoren beeinflussen die Leistung. Es ist wichtig, dass Führungspersonen diese Veränderung erkennen und entsprechend reagieren, um gemeinsam Lösungen zu finden», erklärt Hunkeler.
Fokus auf die nächste Generation
Die jährliche Gesundheitsstudie der CSS, durchgeführt von der Forschungsstelle Sotomo, zeigte 2025: Besonders die junge Generation steht unter Druck und fühlt sich gestresst. Das spiegelt sich auch in der Arbeitswelt wider. Junge Menschen fragen sich oft, ob sie Probleme überhaupt ansprechen dürfen – und mit welchen Konsequenzen sie rechnen müssen. Um einen offenen Dialog zu fördern, nutzen die Ausbildungsverantwortlichen bei der CSS die digitale Plattform «Moodtalk».
Die 138 Lernenden werden regelmässig anonym befragt, wie es ihnen geht. Dieses Stimmungsbild schafft Transparenz. Gleichzeitig bietet die Plattform konkrete Ratschläge, etwa zum Umgang mit Kritik oder zu wertschätzendem Feedback. Ein aktuelles Beispiel: der Umgang mit Geschäftsmails auf dem Handy. «Uns ist wichtig, dass wir die Lernenden für eine Balance von Arbeit und Freizeit sensibilisieren und sie auf eine bewusste Abgrenzung hinweisen», betont Andrea Hunkeler.
Messbare Wirkung statt Symbolpolitik
Die Gesundheit am Arbeitsplatz ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels zwischen den Bedingungen am Arbeitsplatz und der individuellen Lebenssituation der Mitarbeitenden. Berufliche Anforderungen wirken sich auf das Privatleben aus – und umgekehrt. «Es handelt sich um ein gegenseitiges Wechselspiel. Uns als Arbeitgeberin ist es ein grosses Anliegen, alles Mögliche zu unternehmen, damit unsere Mitarbeitenden gesund bleiben. Davon profitiert nicht nur das Arbeitsumfeld, sondern auch das Privatleben», betont Priska Duss.
Das Konzept der CSS zahlt sich aus. Die Absenzquote konnte im letzten Jahr gesenkt werden. «Wir machen keine Pflästerli-Politik», fasst Duss zusammen. «Wir hören zu, analysieren und handeln – systematisch und nachhaltig. Das ist der Unterschied.»
Mit den BGM-Services unterstützt Gesundheitsförderung Schweiz Organisationen und Betriebe beim Aufbau eines systematischen betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM).
Gesunde Mitarbeitende sind ein entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg. Alle Angebote wurden mit Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt und werden laufend optimiert:
- «Job-Stress-Analysis» gibt einen detaillierten Überblick über das Stressgeschehen in Ihrer Organisation. Ressourcen, Belastungen und das Befinden werden auf Team-, Abteilungs- und Organisationsebene dargestellt. Damit können gezielt Stressfaktoren reduziert und Ressourcen von Mitarbeitenden gestärkt werden.
-
KMU: alltagstaugliche Tools für Führungskräfte und HR-Verantwortliche, kostenlos, schnell und einfach im Alltag einsetzbar. Zum Beispiel geben das «Ge(h)spräch» mit Nikin-CEO Nicholas Haenny oder das Interview mit der Neuropsychologin Barbara Studer weitere Inputs.
- «Apprentice» unterstützt Berufsbildende dabei, die psychische Gesundheit von Lernenden zu fördern.
- New Work: Die Arbeitswelt wandelt sich, wir unterstützen Sie mit Informationen und Hilfsmitteln zur Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz der Zukunft.
- Weiterbildungen mit praxisbezogenem Wissen für das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) in Ihrer Organisation.
Mit den BGM-Services unterstützt Gesundheitsförderung Schweiz Organisationen und Betriebe beim Aufbau eines systematischen betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM).
Gesunde Mitarbeitende sind ein entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg. Alle Angebote wurden mit Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt und werden laufend optimiert:
- «Job-Stress-Analysis» gibt einen detaillierten Überblick über das Stressgeschehen in Ihrer Organisation. Ressourcen, Belastungen und das Befinden werden auf Team-, Abteilungs- und Organisationsebene dargestellt. Damit können gezielt Stressfaktoren reduziert und Ressourcen von Mitarbeitenden gestärkt werden.
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KMU: alltagstaugliche Tools für Führungskräfte und HR-Verantwortliche, kostenlos, schnell und einfach im Alltag einsetzbar. Zum Beispiel geben das «Ge(h)spräch» mit Nikin-CEO Nicholas Haenny oder das Interview mit der Neuropsychologin Barbara Studer weitere Inputs.
- «Apprentice» unterstützt Berufsbildende dabei, die psychische Gesundheit von Lernenden zu fördern.
- New Work: Die Arbeitswelt wandelt sich, wir unterstützen Sie mit Informationen und Hilfsmitteln zur Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz der Zukunft.
- Weiterbildungen mit praxisbezogenem Wissen für das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) in Ihrer Organisation.
Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.
Kontakt: E-Mail an Brand Studio
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