Darum gehts
- Das Alterszentrum am Buechberg in Fislisbach betreut 120 Bewohner täglich
- Gesundheitszirkel fördert Teamgeist und löst Probleme hierarchieübergreifend
- Über 87 Prozent Mitarbeitendenzufriedenheit laut Umfrage im Frühling 2025
Wenn am Morgen die 120 Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums am Buechberg in Fislisbach AG aufstehen, kann es hektisch werden. Denn es heisst, dass potenziell 120 Menschen eventuell betreut und gepflegt werden müssen, bevor sie im Restaurant ihren Zmorge geniessen können.
Für das Pflegepersonal ist der Morgen der stressigste Zeitpunkt des Tages, weiss Geschäftsleiter Thomas Rohrer. Gleichzeitig ist dann auch das Küchen- und Hotelleriepersonal gefordert. Dass der Start in den Tag den rund 130 Mitarbeitenden und 20 Lernenden nicht auf den Magen schlägt, liegt an der guten Organisation in den verschiedenen Teams, die von der Geschäftsleitung gestützt werden.
«Wir konnten die Arbeitsbelastung besser auf den ganzen Tag verteilen», erklärt Rohrer. So gibt es einerseits den ganzen Vormittag Frühstück, andererseits wird auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner eingegangen. «Nicht alle wollen etwa am Morgen duschen», beschreibt er die neue Aufteilung.
Das Alterszentrum orientiert sich seit zehn Jahren an den Kriterien des Labels «Friendly Work Space» von Gesundheitsförderung Schweiz. Diese beinhalten neben dem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) auch weitergehende Massnahmen wie Arbeitsorganisation und Mitsprache.
«Nur wer sich wohlfühlt, kann gute Arbeit leisten. Und nur ein zufriedener Mitarbeiter kann unseren Bewohnenden das Bestmögliche geben», betont Alexa Amorosini ihr Engagement als Label-Betrieb. Man spüre sofort, wenn jemand gerne im Alterszentrum arbeite. «Diese Zufriedenheit überträgt sich auf das ganze Haus. Wir investieren in unsere Mitarbeitenden, weil sie das Herz unseres Alterszentrums sind», sagt die Bereichsleiterin Personal.
Gesundheitszirkel als zentrales Organ
Dabei kommt dem Gesundheitszirkel eine besondere Rolle zu. «Der Gesundheitszirkel ist interdisziplinär und hierarchieübergreifend besetzt und bildet mit neun Personen einen repräsentativen Querschnitt unserer Mitarbeitenden ab», so Amorosini. Er sei die Drehscheibe für Gesundheit, Sicherheit, Kultur und Zusammenarbeit. Dort werden Probleme thematisiert, Lösungen gesucht und oft gleich umgesetzt.
Der Zirkel ersetzt im Buechberg die meist übliche Funktion einer BGM-verantwortlichen Person. «Wir haben bewusst keine Stelle für das betriebliche Gesundheitsmanagement geschaffen, sondern es sollen alle Bereiche einbezogen werden», sagt Rohrer. Er gab den Anstoss für die Zertifizierung des Alterszentrums als «Friendly Work Space»-Betrieb. An einem früheren Arbeitsort sei er damit noch gescheitert, wie er erzählt. Natürlich habe es ihn erst geärgert, aber er habe daraus gelernt: «Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass man Mitarbeitende aus allen Bereichen mit einbezieht, sodass man nicht nur auf der Ebene Geschäftsleitung arbeitet.»
Das Label «Friendly Work Space» setzt den Schweizer Qualitätsstandard für systematisch umgesetztes betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und wird vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) gestützt.
Zurzeit sind 110 Organisationen mit über 214'000 Mitarbeitenden in der Schweiz und Liechtenstein mit dem Label ausgezeichnet.
Die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz, die einen gesetzlichen Auftrag hat, stellt die Zertifizierung aus. Basis bilden 14 Qualitätskriterien, welche die Gesundheit der Mitarbeitenden fassbar und bewertbar machen und von unabhängigen, externen Assessierenden geprüft und bestätigt werden.
«Systematisches BGM lohnt sich für Firmen und Organisationen unter anderem aufgrund der präventiven Wirkung, der Massnahmen zur raschen Wiedereingliederung und den entsprechenden Kosteneinsparungen. BGM und das Label ‹Friendly Work Space› werden zudem immer wichtiger im Employer Branding», so Thomas Brändli, Projektleiter Kommunikation BGM.
Das Label «Friendly Work Space» setzt den Schweizer Qualitätsstandard für systematisch umgesetztes betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und wird vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) gestützt.
Zurzeit sind 110 Organisationen mit über 214'000 Mitarbeitenden in der Schweiz und Liechtenstein mit dem Label ausgezeichnet.
Die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz, die einen gesetzlichen Auftrag hat, stellt die Zertifizierung aus. Basis bilden 14 Qualitätskriterien, welche die Gesundheit der Mitarbeitenden fassbar und bewertbar machen und von unabhängigen, externen Assessierenden geprüft und bestätigt werden.
«Systematisches BGM lohnt sich für Firmen und Organisationen unter anderem aufgrund der präventiven Wirkung, der Massnahmen zur raschen Wiedereingliederung und den entsprechenden Kosteneinsparungen. BGM und das Label ‹Friendly Work Space› werden zudem immer wichtiger im Employer Branding», so Thomas Brändli, Projektleiter Kommunikation BGM.
Mitsprache und offene Türen
Der Einbezug des Personals ist für Amorosini zentral: «Wer ein Anliegen hat, wird angehört. Wir besprechen das miteinander und suchen Lösungen. Wir sind offen und sagen den Leuten: Ihr dürft euch immer melden. Denn es ist uns wichtig, wie es euch geht.» Dazu gehört auch eine Politik der offenen Türen, um sich auszutauschen, Hilfe zu holen oder Bedürfnisse zu deponieren. «Das wird von vielen Mitarbeitenden genutzt», betont der Geschäftsleiter. Kann ein Anliegen nicht intern gelöst werden, gibt es für die Angestellten auch externe Ansprechpartner.
Die Mitsprache wird auch beim anspruchsvollen Betrieb gesucht, der rund um die Uhr funktionieren muss. Arbeit in der Pflege kann aufgrund der unregelmässigen Arbeitsschichten und der erlebten Schicksale belastend sein. «Arbeit im Gesundheitsbereich ist dann gesund, wenn wir nicht nur unsere Bewohnenden stärken, sondern auch uns selbst und unser Team», sagt die Personalfachfrau.
Psychische Gesundheit und Teamgeist
«Es fühlt sich gut an, Menschen in wichtigen Momenten zu unterstützen und einen echten Beitrag zu ihrem Wohlbefinden zu leisten; das tut der eigenen Psyche gut. Aber natürlich muss auch gut auf die eigene körperliche und psychische Gesundheit geachtet werden», ergänzt Rohrer.
Darum wird bei den Dienstplänen auf individuelle Bedürfnisse Rücksicht genommen. Dank langfristiger Planung und gegenseitiger Absprache klappe das sehr gut, so Alexa Amorosini. «Weil wir genug Personal haben und alle es untereinander gut haben, nimmt man auch Rücksicht aufeinander», sagt sie stolz. Dieses Miteinander würden sie stark fördern. Deshalb leide das Alterszentrum aktuell wohl auch nicht so stark unter dem viel zitierten Personalmangel.
Entsprechend hoch ist auch die Zufriedenheit der insgesamt 150 Mitarbeitenden: Die letzte Umfrage im Frühling 2025 ergab eine Quote von über 87 Prozent. «Wir sehen einige positive Veränderungen, weil wir uns auch immer wieder verbessern möchten», zieht Alexa Amorosini Bilanz. Besonders hohe Werte gab es bei Arbeitstätigkeit, Arbeitsbedingungen und Team.
Für Thomas Rohrer ist klar: «Wir dürfen uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern müssen ständig dranbleiben.» Es gehe weiterhin darum, ein für Mitarbeitende, aber auch für Führungspersonen gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen. Das bedeute, das Wohlbefinden zu fördern, die Arbeitsbelastung realistisch zu gestalten und Stressoren zu erkennen und zu reduzieren. Dafür setzt er auf Weiterbildung: «Mir ist wichtig, dass die Führungskräfte die BGM-Schulungen von Gesundheitsförderung Schweiz machen.» Gesundheitsförderung Schweiz fokussiert im 2026 auf das Thema «gesunde Führung» mit diversen Massnahmen, hier gibt es weitere Infos dazu.
Das Alterszentrum am Buechberg hebt unter «Arbeiten» auf seiner Website zahlreiche Benefits für Mitarbeitende hervor. Alexa Amorosini hält fest: «Die Benefits entstehen aus einer klaren Überzeugung: Unsere Mitarbeitenden sind uns sehr wichtig. Wir legen viel Wert darauf, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem man sich gesehen, respektiert und unterstützt fühlt.»
Mit den BGM-Services unterstützt Gesundheitsförderung Schweiz Organisationen und Betriebe beim Aufbau eines systematischen betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM).
Gesunde Mitarbeitende sind ein entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg. Alle Angebote wurden mit Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt und werden laufend optimiert:
- «Job-Stress-Analysis» gibt einen detaillierten Überblick über das Stressgeschehen in Ihrer Organisation. Ressourcen, Belastungen und das Befinden werden auf Team-, Abteilungs- und Organisationsebene dargestellt. Damit können gezielt Stressfaktoren reduziert und Ressourcen von Mitarbeitenden gestärkt werden.
KMU: alltagstaugliche Tools für Führungskräfte und HR-Verantwortliche, kostenlos, schnell und einfach im Alltag einsetzbar. Zum Beispiel geben das «Ge(h)spräch» mit Nikin-CEO Nicholas Haenny oder das Interview mit der Neuropsychologin Barbara Studer weitere Inputs.
- «Apprentice» unterstützt Berufsbildende dabei, die psychische Gesundheit von Lernenden zu fördern.
- New Work: Die Arbeitswelt wandelt sich, wir unterstützen Sie mit Informationen und Hilfsmitteln zur Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz der Zukunft.
- Weiterbildungen mit praxisbezogenem Wissen für das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) in Ihrer Organisation.
Mit den BGM-Services unterstützt Gesundheitsförderung Schweiz Organisationen und Betriebe beim Aufbau eines systematischen betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM).
Gesunde Mitarbeitende sind ein entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg. Alle Angebote wurden mit Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt und werden laufend optimiert:
- «Job-Stress-Analysis» gibt einen detaillierten Überblick über das Stressgeschehen in Ihrer Organisation. Ressourcen, Belastungen und das Befinden werden auf Team-, Abteilungs- und Organisationsebene dargestellt. Damit können gezielt Stressfaktoren reduziert und Ressourcen von Mitarbeitenden gestärkt werden.
KMU: alltagstaugliche Tools für Führungskräfte und HR-Verantwortliche, kostenlos, schnell und einfach im Alltag einsetzbar. Zum Beispiel geben das «Ge(h)spräch» mit Nikin-CEO Nicholas Haenny oder das Interview mit der Neuropsychologin Barbara Studer weitere Inputs.
- «Apprentice» unterstützt Berufsbildende dabei, die psychische Gesundheit von Lernenden zu fördern.
- New Work: Die Arbeitswelt wandelt sich, wir unterstützen Sie mit Informationen und Hilfsmitteln zur Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz der Zukunft.
- Weiterbildungen mit praxisbezogenem Wissen für das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) in Ihrer Organisation.
Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.
Kontakt: E-Mail an Brand Studio
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