Nein zu Hardcore-Diäten
Von diesen 3 Diäten solltet ihr die Finger lassen

Sie versprechen einen flachen Bauch und ein gesünderes Ich – genau das, was wir uns vorgenommen haben. Aber Achtung: Diese Diäten halten sogar Experten für totalen Humbug.
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Nicht alles, was in Diäten angepriesen wird, ist auch gesund oder lässt einen durchhalten.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Psychologin warnt vor stressigen Diäten wie Whole 30 oder Pegan
  • Hardcore-Diäten belasten mentale Gesundheit, fördern ungesunde Beziehung zu Essen
  • Intermittent Fasting: 16 Stunden Fasten, Experten skeptisch über langfristigen Erfolg
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Schweizer Illustrierte

Im Winter verlieren die Wochentage an Bedeutung, Kalorien scheinen einfach in Luft aufzulösen. Wir leben in einer Blase: Schlemmen ohne Ende, Netflix ohne Pause – und die Selbstdisziplin? Die liegt irgendwo im letzten Sommer. Doch sobald es wärmer wird, meldet sich das schlechte Gewissen – und die Winterpfunde. Stressen muss man sich deswegen aber nicht: Der Körper reguliert sich meist von selbst, Diäten rauben nur Nerven. Auch die US-Psychologin Sari Chait bestätigt: «Hardcore-Diäten wirken sich negativ auf die mentale Gesundheit aus.»

Also denkt gar nicht erst daran, diesen 3 schwachsinnigen Ernährungsvorgaben zu folgen, die immer wieder im Netz herumgeistern:

1

Whole 30

Bei dieser Diät geht es darum, gewisse Nahrungsmittel für 30 Tage komplett aus der Ernährung zu streichen – sogenannte «böse» Lebensmittel wie Zucker, Alkohol, Getreide, Hülsenfrüchte, Soja und Milchprodukte. Lässt man sie weg, sollen die Pfunde purzeln und der Stoffwechsel angekurbelt werden. Bricht man das Verbot und isst (zum Beispiel am 19. Tag) zum Kaffee ausnahmsweise ein kleines Stück Schokolade, muss man wieder von vorne beginnen … Ja, wir rollen auch mit den Augen. Klar, zu viel Zucker ist alles andere als gesund, das wissen wir alle. Aber diese Einschränkung für 30 Tage bringt höchstwahrscheinlich mehr Stress und strapazierte Nerven als ein Erfolgserlebnis.

2

Pegane Ernährung

Ja, das erinnert uns nicht ohne Grund an bereits bekannte Ernährungsweisen. Die pegane Diät ist nämlich eine Mischung aus «Paleo» und «Vegan» und bedeutet, dass man auf verarbeitete Lebensmittel, Milchprodukte, Alkohol, Zucker und Getreide verzichtet und nur Fleisch von nachhaltig gezüchteten und mit Gras gefütterten Tieren konsumiert. Auch Fisch und Eier sind erlaubt – aber auch hier steht die hochwertige Produktion im Vordergrund. Die pegane Ernährung hört sich grundsätzlich nicht schlecht an, aber das Verteufeln von bestimmten Lebensmitteln fördert eine ungesunde Beziehung zum Essen und endet in einer inneren Zerrissenheit, weil man ständig zwischen Lust und Verbot schwankt. 

Intermittant-Fasting

Auf Deutsch heisst es «Teilzeit-Fasten» und bedeutet tatsächlich, dass man über mehrere Stunden nichts isst. Es werden genaue Zeiträume festgelegt, in denen man essen darf, was man will. Kaum zu glauben, oder? Zucker, Pasta, Fleisch, Milch – alles ist erlaubt. Doch danach ist für etwa 16 Stunden Schluss. Der Hype um diese Diät ist noch immer gross, aber Experten sind skeptisch. Fasten führt oft dazu, dass man danach noch mehr in sich hinein schaufelt: Wir sind von Natur aus so eingestellt, nach einer Einschränkung mehr zu konsumieren, weil der Körper damit rechnet, wieder eine Durststrecke überbrücken zu müssen. 

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