Hormonchaos beim Eisprung
5 Symptome, die während des Eisprungs völlig normal sind

Nicht nur während der Periode plagen Frauen Schmerzen, ein unangenehmes Ziehen und Unwohlsein – auch mitten im Zyklus kann es zu Beschwerden kommen. Nicht selten fühlt man sich in dieser Zeit richtig krank.
Kommentieren
Für den Eisprung reifen monatlich zwischen jeweils 15 und 20 Eier pro Eierstock heran.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Eisprung verursacht Beschwerden wie Übelkeit, Unterleibsschmerzen und empfindliche Brüste
  • Hormonelle Veränderungen, insbesondere hoher Östrogenspiegel, sind Hauptursache
  • Ovulationssymptome betreffen viele Frauen jährlich, meist zwischen 12 und 14 Tagen vor Periode
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
312511968_10159466691191409_3330044854959726896_n.jpg
Schweizer Illustrierte

Übelkeit, Unterleibsschmerzen, empfindliche Brüste? Dafür sind nicht zwingend die Periode selbst oder das prämenstruelle Syndrom (PMS) verantwortlich. Als würde es nicht reichen, einmal im Monat unter Hormonchaos zu leiden, müssen wir gleich des Öfteren im Zyklus dran glauben. Auch die Tage rund um den Eisprung (14. bis 12. Tag vor der Periode) werden für uns oft zur Qual. Schuld sind hormonelle Veränderungen. Genauer gesagt, ein erhöhter Östrogenspiegel. Der sorgt nicht nur dafür, dass wir in dieser Zeit besonders fruchtbar sind, er erzeugt auch die unterschiedlichsten Symptome – bis hin zu einem richtigen Krankheitsgefühl. Was zu dieser Zeit auch ohne Schwangerschaft normal ist, hier:

Typische Symptome beim Eisprung

Mittelschmerz

Ziehen im Unterleib? Einseitige Schmerzen und Krämpfe an den Eierstöcken sind jetzt keine Seltenheit. Grund ist die Ovulation. Wurde die Eizelle nicht befruchtet, stirbt sie und löst sich vom Eileiter. Aber auch eine befruchtete Eizelle kann Schmerzen verursachen, wenn sie sich in der Zyklusmitte auf den Weg in die Gebärmutter macht.

Übelkeit

Ab und an leiden Frauen während des Eisprungs an Übelkeit – auch wenn sie nicht schwanger sind. Der hohe Östrogenspiegel reizt in der Zyklusmitte das Brechzentrum im Gehirn. Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen können die Folge sein. Spätestens ein Tag nach der Ovulation verschwinden diese Symptome in der Regel wieder.

Kopfschmerzen

Generell fühlt sich der Körper in dieser Zeit schnell schwach. Die Hormonachterbahn kann nebst schlechter Stimmung, Müdigkeit und Schlappheit auch zu Kopfschmerzen führen. Treten diese Symptome auf, helfen kurze Auszeiten. Gönnt euch Ruhe, trinkt Tee und wartet ab, bis ihr euch wieder besser fühlt.

Spannende Brüste

Empfindliche Brüste und Brustwarzen können sich durch den halben Zyklus bis hin zum Beginn der Periode ziehen. Durch Wassereinlagerung schwillt die Oberweite während des Eisprungs zuerst an und beginnt im Anschluss zu schmerzen. Auch für den spannenden Busen ist in dieser Zeit der hohe Östrogenhaushalt verantwortlich.

Zervixschleim

In den Tagen vor der Ovulation verändert sich der Ausfluss. Von milchig und zäh wird er zu klar und flüssig, ähnlich wie rohes Eiweiss. Damit bereitet sich der Körper auf den Eisprung und eine mögliche Befruchtung der Eizelle vor.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen