Gesundheit im Sommer
Sonnenbrand? Diese 6 Hausmittel lindern Schmerzen und helfen der Haut

Ohne Sonnenschutz in der Badi oder im Park? Keine gute Idee, denn dann ist Sonnenbrand vorprogrammiert. Wenn es dann doch zu spät ist, helfen alt bekannte Hausmittel bei Sonnenbrand. Welche das sind und wie sie wirken, verraten wir dir hier.
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Ihr habts beim Sonnenbaden übertrieben? Diese Hausmittel lindern euren Sonnenbrand.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sonnenbrand lindern mit Aloe vera, Quark und Tee-Kompressen
  • Kühlpads schützen die Haut vor weiteren Schäden durch Kälte
  • Häufige Anwendungen, z. B. Quarkwickel, alle zehn Minuten erneuern
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Schweizer Illustrierte

Eigentlich wissen wir es alle: Vor dem Aufenthalt in der Sonne gehört Sonnencreme mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor dazu. Im Alltag geht sie aber schnell vergessen – und nach einem Nachmittag im Park, am See oder in der Badi machen sich plötzlich gerötete, schmerzende Hautstellen bemerkbar.

Ist der Sonnenbrand erst einmal da, lässt er sich nicht mehr rückgängig machen. Mit den richtigen Hausmitteln können die Beschwerden jedoch gelindert und die Haut bei der Regeneration unterstützt werden.

Aloe vera Gel bei Sonnenbrand

Es ist nicht gerade ein Geheimtipp, dafür aber ein umso besserer Ratschlag. Kühlendes Aloe vera Gel versorgt die Haut mit viel Feuchtigkeit, die sie jetzt bei einem Sonnenbrand umso mehr gebrauchen kann. Es wirkt ausserdem entzündungshemmend und antiseptisch. Das beste (weil reinste) ist das Gel direkt aus der Pflanze. Die macht sich auch als grüner Mitbewohner gut. Andernfalls kann man auch auf Gel aus dem Supermarkt setzen. Am besten Bio und mit so wenigen Zusätzen wie möglich.

Sonnenbrand-Wundergegenmittel: Milch oder Tee-Kompressen

Kompressen, die vorher mit kaltem, grünen oder schwarzen Tee getränkt wurden, gelten als Wundermittel bei Sonnenbrand: Die enthaltenen Tannine legen sich wie ein Schutzfilm über die Haut und lindern die Schmerzen. Auch kalte Milchkompressen helfen. Neben dem kühlenden Effekt wirken die Proteine entzündungshemmend und pflegen unsere Haut. Beide Wickel sollten alle zehn Minuten gewechselt werden. 

Quarkwickel auf die verbrannten Hautstellen auftragen

Kaum jemand, der sich krebsrot noch nie am ganzen Körper mit Quark eingeschmiert hat, oder? Am bekannten Hausmittel ist was dran: Der Quark wirkt nicht nur pflegend und entzündungshemmend, sondern enthält auch besonders viel Feuchtigkeit, die in die Haut einziehen und von hier aus helfen kann. Hier auch unbedingt dran denken, den Quark häufig zu wechseln. Sonst wird es unter der dicken Schicht schnell zu warm – nicht gerade das Ziel bei Sonnenbrand. 

Kühlpads im Sommer griffbereit haben

Es macht Sinn: Kühlpads sind schön lange kalt und beruhigen so die geplagte Haut. Man sollte nur dran denken, sie vorher in ein Küchentuch einzuwickeln – der direkte Kontakt von Eis mit der Haut kann sie sonst leicht schädigen. Und sind wir ehrlich, die Arme hat nun wirklich schon genug mitgemacht. 

Ibuprofen bei Sonnenbrand als letzte drastische Massnahme

Es klingt drastisch, aber wenn ihr schon direkt nach dem Sonnenbaden merkt, dass da etwas schiefgegangen ist, kann das Schmerzmittel Ibuprofen helfen. Die lindert nicht nur die Schmerzen, sondern wirkt im Körper auch entzündungshemmend. Ihr solltet unbedingt daran denken, vorher etwas zu essen. Auf leeren Magen sind die Schmerztabletten für euren Körper schwer verträglich.

Nach dem Sonnenbad ganz viel Wasser trinken

Die Haut ist nach einem Sonnenbrand ausgetrocknet und sollte mit viel Flüssigkeit versorgt werden. Damit die Haut sich nach einem Sonnenbad erholen kann, solltet ihr ganz besonders darauf achten, dass ihr durch viel Trinken euren Wasserhaushalt und den eurer Haut wieder auffüllt. Zucker- und alkoholhaltige Getränke sollten tabu sein, greift am besten zu Mineralwasser. 

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