Sicherere Alternativen
Grillierst du so? Wann Aluminium im Essen landet

Vorsicht beim Grillieren. Aluminiumschalen geben bei Hitze und säurehaltigen Marinaden Metall an die Speisen ab. Experten empfehlen stattdessen Edelstahl oder Gusseisen für gesünderen Grillspass.
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Die Grillsaison ist in vollem Gange und Aluminiumschalen werden häufig verwendet.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Aluminiumschalen setzen bei hoher Temperatur Aluminium in Lebensmittel frei
  • Saure Marinaden verstärken Aluminiumfreisetzung, Experten sehen aber keine Gefahr
  • Edelstahl und Gusseisen sind gesündere Alternativen für den Grill
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Gina Grace Zurbrügg

Die Grillsaison ist in vollem Gange. Wir verwenden oft Aluminiumschalen, um leckere Gerichte zuzubereiten. Aber sind sie wirklich sicher oder servieren wir uns damit ungewollt eine Portion Metall zum Mittagessen?

Aluminiumschalen sind vor allem wegen ihrer Verfügbarkeit und ihres niedrigen Preises beliebt. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Lebensmittel vor dem Anbrennen zu schützen und den direkten Kontakt mit Rauch und tropfendem Fett zu verhindern. Diese Faktoren begünstigen bei hohen Temperaturen allerdings die Bildung schädlicher Substanzen.

Marinaden machens noch schlimmer

Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass Aluminium unter dem Einfluss höherer Temperaturen direkt in die Lebensmittel eindringt. Dieser Prozess wird durch die Verwendung von sauren oder salzigen Marinaden deutlich beschleunigt. Diese Marinaden können ein Vielfaches der Aluminiummenge freisetzen. 

Die Temperatur spielt dabei eine entscheidende Rolle: Je höher die Temperatur, desto mehr Aluminium dringt in die Lebensmittel ein. Experten versichern jedoch, dass die Menge in Lebensmitteln üblicherweise die unbedenklichen Grenzwerte nicht überschreitet. Bei massvoller und umsichtiger Verwendung von Untersetzern besteht kein Gesundheitsrisiko.

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Das sind die gesünderen Alternativen

Wiederverwendbare Produkte aus Edelstahl oder Gusseisen sind hervorragende Optionen. Grill-Fans können auch hitzebeständiges Kochgeschirr, etwa Backbleche aus Stahl oder gusseiserne Pfannen, problemlos auf dem Grill verwenden. So wird der direkte Kontakt der Speisen mit Rauch und Feuer vermieden. Gleichzeitig wird das Risiko, dass Schadstoffe in die Lebensmittel gelangen, minimiert.

Allerdings sollte man keine Behälter mit Kunststoffgriffen oder anderen Kunststoffteilen verwenden. Diese können schmelzen oder gar Feuer fangen. Ausserdem sollte man Keramikbehälter meiden. Diese können bei hohen Temperaturen Risse bekommen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf azet.sk. Das slowakische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier. 

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